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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Spanien bricht eigenen Weltrekord an Organspendern

Hoffnung auf ein neues Leben

Im vergangenen Jahr erreichte Spanien eine Quote von 43 Organspendern pro Million Einwohner – das beste Ergebnis seit Gründung der Nationalen Spanischen Transplan- tationsorganisation (ONT) vor 25 Jahren und das beste weltweit. Damit überbot Spanien den selbst aufgestellten Weltrekord des vergangenen Jahres.



Durch Aufklärung und Schulung der Notärzte konnte die Anzahl der Organspender deutlich erhöht werden.
Fotogalerie© EFE
Durch Aufklärung und Schulung der Notärzte konnte die Anzahl der Organspender deutlich erhöht werden.
25.01.2017 - Spanien -
Jede Organtransplantation bedeutet Hoffnung für einen Schwerkranken und oftmals die einzige Chance zum Überleben. Insgesamt verzeichnete die ONT im vergangenen Jahr 2.018 Spender und 4.818 Transplantationen. Am häufigsten wurden Nierentransplantationen vorgenommen (2.994), gefolgt von Leber- (1.159), Lungen- (307), Herz- (281), Pankreas- (73) und Darmspenden (4).
ONT-Direktor Rafael Matesanz führt den anhaltenden Erfolg seiner Organisation und den ständigen Anstieg der Organspenden auf zwei Faktoren zurück. Zum einen steige die Zahl der Organspender mit irreversiblem Herzstillstand bei seiner Einlieferung in die Notaufnahme, in deren Spende die Familienangehörigen einwilligen würden, und die der Patienten, die selber die Bereitschaft zur Spende erklärt hätten und bei denen die lebenserhaltenden Maßnahmen nicht angewendet würden. Zum anderen würde die Mitarbeit der Notfallärzte zunehmen, die potenzielle Spender in einem irreversiblen Zustand erkennen und die Familien informieren. In den vergangenen neun Jahren sind 7.000 Notfallärzte hierfür geschult worden. Laut Matesanz hätten nur 15,6% der Familien die Organspende abgelehnt. 
Beide Faktoren haben dazu geführt, dass das Durchschnittsalter der Spender angestiegen ist. Über die Hälfte der Organspender (54,6%) sind älter als 60 Jahre. 

Steigende Bereitschaft zur Knochenmarkspende
Auch die Zahl der registrierten Knochenmarkspender ist dank diverser Kampagnen seitens der Behörden, aber auch durch Aufrufe verzweifelter Patienten von 107.003 im Jahr 2012 auf 281.969 im vergangenen Jahr gestiegen. 
Matesanz wies darauf hin, dass die Knochenmarkspende insbesondere Blutkrankheiten wie Leukämie, die häufigste Krebsart bei Kindern, heilen kann. Ursprünglich hatte die ONT angestrebt, bis 2020 die historische Zahl von 400.000 potenziellen Spendern in der Knochenmarkspenderdatei zu erreichen. Nun glaubt der langjährige Leiter der ONT, die weltweit als Referenz gilt, dieses Ziel schon früher erreichen zu können.





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