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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Im vergangenen Jahr verdrängten Erneuerbare Energien die Kohle auf den dritten Platz

Weniger CO2

Während Spanien 2015 noch so viel Kohle verbrannte wie nie zuvor, ging im vergangenen Jahr die Stromerzeugung mit Kohle um über 30% zurück. Das hatte zur Folge, dass sich der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Energiesektors bis Ende November um 21% reduziert hat.



08.02.2017 - Spanien -
Während 2015 die ganze Welt darum bemüht war, in zunehmendem Maße bei der Stromerzeugung auf Kohle zu verzichten, erhöhten in Spanien die Kohle verwendenden Wärmekraftwerke ihre Produktion um 22%. Im betreffenden Jahr war Kohle äußerst billig, darüber hinaus gab es wenig Sonne und Wind. Doch der Preis war hoch – der CO2-Ausstoß Spaniens stieg 2015 um 3% an.
Im vergangenen Jahr kehrten die spanischen Stromproduzenten zu den Erneuerbaren Energien zurück. Das Wetter spielte mit, der aus Erneuerbaren Energien (Wind und Wasser) gewonnene Anteil an der Gesamtstromerzeugung konnte um 4% auf 39% erhöht und die Stromerzeugung durch Kohleverbrennung mit einem Anteil von 14% auf den dritten Platz verdrängt werden.  
Der Sektor führt diese positive Entwicklung insbesondere auf starke Regenfälle im ersten Halbjahr zurück. Die Stauseen seien gut gefüllt gewesen, heißt es. Als weiteren Grund nannte das Energieministerium die Verbilligung des Erdöls. Demnach seien im vergangenen Jahr diverse Wärmekraftwerde dazu übergegangen, statt der Kohle Petrolkoks zu verbrennen. 
Der geringere Verbrauch von Kohle hat sich unmittelbar auf den CO2-Ausstoß des Energiesektors, der für ein Fünftel des gesamten CO2-Ausstoßes des Landes verantwortlich ist, ausgewirkt. Er ging um 21% zurück. 





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