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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Dreckiges Wasser?

Wir sind auf Teneriffa Bungalow-Besitzer und demzufolge häufige Gäste auf dieser Kanaren-Insel.
Dabei ist es uns immer ein Vergnügen gewesen, im sauberen Meer zu schwimmen.
Aber damit war es im Juli/August nicht weit her. Das Wasser war je nach Wind und Ebbe und Flut abstoßend dreckig, ganz speziell vor dem Playa del Duque. Nun, da wir dann die Inselnachrichten gelesen hatten, war uns auch klar, warum das Meer so verschmutzt war, wie noch nie.
Wir hatten schon seit einiger Zeit bemerkt, dass sich vor der Küste Seltsames tat. Aus dem Wochenspiegel erfuhren wir, dass die von uns gesichteten blauen „Ringe“ Fischzuchten sind. In Ihrem Artikel der Inselnachrichten 15. Juli – 4. August 2004, Seite 23 schreiben Sie dazu, dass das Entkommen der Goldbrassen und Wolfbarsche das ökologische Gleichgewicht beeinträchtige. Nun, da sind wir der Ansicht, dass zum Problem des ökologischen Gleichgewichts noch etwas viel schlimmeres hinzukommt. Die Meeresverschmutzung durch die großen Fäkalienmengen der vielen Millionen Zuchtfische in unmittelbarer Küstennähe.
Der gesundheitlich schädigende, optisch wahrnehmbare und äußerst unappetitliche Effekt ekelt die Badegäste und wird dementsprechend zu einem weiteren Rückgang des ohnehin schon stark gebeutelten Tourismus beitragen. Dass die Behörden hier nicht schon längst eingegriffen haben ist bedenklich und erinnert an die letztjährige, leichtfertig verursachte Ölpest an der Atlantikküste des spanischen Festlandes. Wundern muss man sich auch, dass offenbar noch niemand auf die Idee gekommen ist, die Wasserqualität und den Düngergehalt in der Nähe der „Zuchtkäfige“ zu messen. Das Resultat dürfte bedenklich sein.
Übrigens – wir waren nicht die einzigen, die des Pudels Kern hierin fanden. Es müsste doch ein Leichtes sein, die Zuchtanlagen in Gegenden zu plazieren, die nicht von Badegästen frequentiert werden.
Mit freundlichen Grüßen,


Christa u. Viktor Zweifel
Herrliberg (CH)


Im August wurde an verschiedenen Stellen der Inselküsten eine Verschmutzung des Meerwassers gemeldet. Besonders an der Küste Gran Canarias tauchten vermehrt dunkle Flecken auf, aber auch im Süden Teneriffas war die „Verschmutzung“ sichtbar. Experten und Mitglieder der Inselregierung beruhigten jedoch die Bevölkerung. Ihrer Erklärung nach hatten die extrem hohen Temperaturen im Juli und August zu einer vermehrten Algenbildung an der Küste geführt. Mit den Fischzuchtkäfigen steht diese Algenbildung jedoch in keinem Zusammenhang. d.Red.




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