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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Home > Leserbriefe > Stierkampf ist grausamer Tiermord. Wer dafür Geld ausgibt, wird mitschuldig!

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Leserbrief zu Artikel Stierkampf soll zum Immateriellen Kulturerbe erklärt werden:

Stierkampf ist grausamer Tiermord. Wer dafür Geld ausgibt, wird mitschuldig!

Jedes Jahr werden alleine in Spanien über 40.000 Stiere getötet. Die Stierkampf-Industrie erhält schätzungsweise etwa 530 Millionen Euro an Subventionen von der EU. Ohne diese Mittel könnte das blutige Spektakel gar nicht stattfinden. Noch bevor die Tiere die Arena betreten, werden sie mit Elektroschocks traktiert. Oft verabreicht man ihnen Abführmittel und in ihre Augen wird Vaseline gerieben, um ihre Sehkraft zu trüben. In der Arena angekommen werden sie mit Lanzen und Speeren verletzt und gequält. Nach der grausamen Prozedur versucht schließlich der „Matador“, die geschwächten und panischen Tiere mit seinem Schwert zu töten. Oft genug verfehlt der Matador das Rückenmark und das Sterben dauert qualvoll lange.
Antonietta Tumminello
Duisburg

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