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Ausgabe: Nr. 272 (3/2017) vom 8. - 21. Februar 2017
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María Dolores de Cospedal will zwei wichtige Ämter unter einen Hut bringen

„Superwoman“

Allgemein war man davon ausgegangen, dass die neue Verteidigungsministerin, María Dolores de Cospedal, aufgrund der Bedeutung und der Anforderungen ihres Postens bei dem bevorstehenden Parteikongress nicht mehr für das Amt der Generalsekretärin kandidieren würde. Doch die neue Ministerin ließ durchblicken, dass sie ihre Stellung als Nummer Zwei der PP und als rechte Hand des Parteivorsitzenden Mariano Rajoy nicht aufgeben wolle.



Verteidigungsministerin María Dolores de Cospedal mit Fernando García Sá, Generalinspekteur der spanischen Streitkräfte, nach ihrem ersten Generalstabstreffen
Fotogalerie© EFE
Verteidigungsministerin María Dolores de Cospedal mit Fernando García Sá, Generalinspekteur der spanischen Streitkräfte, nach ihrem ersten Generalstabstreffen
23.11.2016 - Spanien -
Bei einem informellen Gespräch mit Journalisten wurde sie gefragt, ob sie bei dem für Anfang 2017 geplanten Parteikongress für das Amt der Generalsekretärin kandidieren würde. Woraufhin die Juristin mit einem vielsagenden Lächeln antwortete: „Ihr werdet mich nicht los.“
Aus dem Umfeld von de Cospedal heißt es, nach mehreren Gesprächen mit Mariano Rajoy habe der Präsident der gleichzeitigen Ausübung dieser beiden wichtigen Ämter zugestimmt. 
Die 50-jährige Politikerin ist der Meinung, dass ein Ministerposten und der zweitwichtigste Posten einer Partei sehr wohl miteinander vereinbar seien. Das hätte beispielsweise Francisco Álvarez Cascos bewiesen, der gleichzeitig die Posten des Vizepräsidenten, des Ministers für Präsidentschaftsangelegenheiten und des Generalsekretärs bekleidet habe. 
Doch ist die Leitung des Ministeriums für Präsidentschaft nicht vergleichbar mit dem derart anspruchsvollen Amt als Verteidigungsministerin, welche die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte innehat. 
Viele führende Politiker halten es für unvereinbar, an einem Tag an einer militärischen Stabsbesprechung teilzunehmen und am nächsten der Opposition als Sündenbock für das Parteiverhalten zu dienen. 






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