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Susana Díaz kann auf ein Netz von prominenten Unterstützern zählen

Drei Aspiranten für die Führung der PSOE

Obwohl bereits damit gerechnet wurde, hat Susana Díaz, die Regionalpräsidentin von Andalusien, jetzt offiziell bekannt gegeben, dass sie für den Posten der Generalsekretärin der sozialistischen Partei kandidieren werde. Damit gesellt sie sich zu zwei weiteren Kandidaten, die es eiliger hatten als sie, die Kampagne zu eröffnen: Patxi López, vor Jahren Regionalpräsident des Baskenlandes, und im vergangenen Jahr „vorübergehend“ Parlamentspräsident, und Pedro Sánchez, der im Frühjahr 2016 als Präsidentschaftskandidat scheiterte und schließlich zum Rücktritt „genötigt“ wurde.



„Mit Patxi (López) gewinnen wir alle“
Fotogalerie© EFE
„Mit Patxi (López) gewinnen wir alle“
22.03.2017 - Spanien -
So gibt es, wie bei einem Stierkampf, drei Toreros, die gegen die schwerste Krise kämpfen müssen, welche die PSOE in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Bislang wurden nicht einmal die konkreten Daten für die Urwahlen und den Nationalen Kongress festgelegt und die Wählerlisten angefertigt. Es mutet also absurd an, Umfragen nach den Chancen der Kandidaten durchzuführen. Immerhin fehlen noch zwei Monate bis zum Kongress, in denen noch alles Mögliche passieren kann. Die rund 180.000 eingeschriebenen Mitglieder der PSOE haben noch ausreichend Zeit, um die Vorschläge eines jeden Kandidaten zu analysieren. Ein jeder von ihnen hat sein Für und Wider in seinem Wahlprogramm.
Patxi López ist der Erste, der bereits im Januar einen Schritt nach vorne getan hat. Sein Vorteil ist sein Image als Vermittler, dem zugetraut wird, dass er die zerrissene Partei einen kann. Er blickt auf eine lange politische Laufbahn zurück und kann auf die Unterstützung verschiedener prominenter Regionalpolitiker zählen. Doch wird dem baskischen Politiker nicht genügend Kraft zugetraut, um die Anhänger zu motivieren, die sich nach der skandalösen Versammlung des Nationalen Komitees im vergangenen Oktober abgewendet haben.
An dieser Kraft mangelt es Pedro Sánchez allerdings nicht, der seine Kampagne zwei Wochen nach López begann. Es ist ihm angeblich gelungen, Tausende Anhänger zu mobilisieren, die seine Veranstaltungen in ganz Spanien besucht haben. Auch soll er bereits „Tausende Euro“ an Spenden für seine Wahlkampagne erhalten haben. Sein damaliger Standpunkt „no es no“, also nein ist nein, als es um die Stimmenthaltung bei der Investitur Rajoys ging, und seine konträre Einstellung gegenüber der Verwaltungskommission, die noch immer die Geschicke der Partei leitet, haben ihm offenbar Pluspunkte bei den Mitgliedern eingebracht. Negativ werden jedoch seine schlechten Wahlergebnisse bewertet und sein undurchsichtiges Verhältnis zu Podemos und der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. Außerdem hat er sich während seiner Zeit als Generalsekretär der PSOE viele Feinde gemacht.

Prominente Helfer
Susana Díaz, die dritte Kandidatin für den Generalsekretärsposten, kann auf die Unterstützung vieler prominenter Sozialisten zählen. Dutzende Bürgermeister großer Städte in ganz Spanien, die wichtigsten sozialistischen Regionalpräsidenten und die „historischen Persönlichkeiten“ der Partei stehen hinter ihr. So hat Ex-Präsident José Luís Zapatero wiederholt wissen lassen, dass Susana Díaz absolut das Zeug dazu habe, die sozialistische Partei zu führen.
Die wichtigsten Themen ihres Wahlprogramms sind zwar noch nicht bekannt, doch steht sie allgemein für einen moderaten Kurs und das Ziel, das sozialdemokratische Modell wieder in den Vordergrund zu stellen. Die Regionalverbände von Extremadura, Kastilien-La Mancha, Asturien, Aragonien und Valencia stehen geschlossen hinter ihr. In Andalusien, wo sie seit 2013 regiert, verfügt die PSOE mit mehr als 40.000 eingeschriebenen Mitgliedern über die größte Gefolgschaft in ganz Spanien. 
Am 26. März wird Susana Díaz offiziell gegen Patxi López und Pedro Sánchez in den Wahlkampf um das Amt des Generalsekretärs der Partei eintreten. Zwei Monate später wird man wissen, wer die für die PSOE so entscheidende Urwahl gewonnen hat. Die andalusische Parteiführerin hat bislang die größten Erfolgschancen. Allerdings sind die sozialistischen Wahlmänner für Überraschungen in letzter Minute bekannt.






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