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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Immobilienmakler verzeichnen wachsendes Interesse an Wohnungen, Wohnhäusern, Geschäftslokalen und Grundstücken

Chinesen drängen auf den Markt

Die Immobilienverkäufer beobachten ein wachsendes Interesse von Chinesen an Wohnungen, Wohnhäusern, Geschäftsräumen und Fincas auf den Kanaren. Dabei handelt es sich nicht nur um Erwerbstätige oder reiche Familien, auch befinden sich unter den chinesischen Auswanderern viele Rentner, die das gute Klima und den günstigen Lebensunterhalt schätzen.



Chinesische Rentner schätzen das Klima und die günstigen Lebensbedingungen.
Fotogalerie© fotosaereasdecanarias.com
Chinesische Rentner schätzen das Klima und die günstigen Lebensbedingungen.
08.03.2017 - Kanarische Inseln -
Derzeit sind auf den Kanarischen Inseln 9.772 Chinesen amtlich gemeldet, die nicht nur Restaurants und Geschäfte eröffnen, sondern auch zunehmend in Immobilien und Land investieren, wenn auch lange nicht so stark wie beispielsweise in Madrid oder Barcelona. Dabei werden sie von dem guten Klima und den günstigen Preisen angezogen. 
Isidro Martín von der Vereinigung der Immobilienexperten (Apei) erklärte, es handele sich um einen Markt, den es zu beachten gelte. Noch würden die Chinesen hauptsächlich in den Erwerb eines Eigenheimes zur eigenen Nutzung investieren, meistens in rund 100.000 Euro teure Wohnungen. Sie würden die Immobilien mit dem Geld erwerben, welches sie durch ihre Geschäfte erworben hätten. Nach einigen Jahren würden sie diese ersten Eigenheime wieder abstoßen und sich etwas Größeres zulegen. 
Bislang ziehen die Chinesen bestimme Ortsteile von Santa Cruz und La Laguna vor, wie beispielsweise El Cardonal, La Cuesta oder Taco. Laut Martín handelt es sich bei den Kunden der Immobilienagenturen meistens um Berufstätige der Mittelklasse. 
Im Wachstum begriffen ist jedoch auch die Zahl der chinesischen Rentner, die sich auf den Kanaren zur Ruhe setzen wollen und insbesondere das gute Klima und die günstigen Preise schätzen. Ihr bevorzugter Wohnort sei Santa Cruz, denn hier könnten sie sich leicht bewegen, verriet ein chinesischer, seit vielen Jahren in der Hauptstadt ansässiger Restauranteigentümer. Andere seiner Landsleute interessierten sich für Fincas zum Eigenanbau. 
Angesichts der wachsenden Nachfrage hätten einige Immobilienagenturen sogar schon Übersetzer angestellt, um die Geschäftsabschlüsse zu erleichtern.
Wie Martín weiter erläuterte, haben auch wohlhabende Chinesen und Großinvestoren bereits ihr Augenmerk auf die Kanaren gelegt. Für sie sei der strategische Standort und die Nähe zu Afrika von großem Interesse. 

Die Nachfrage steigt
Der Immobilienexperte bestätigte, dass Personen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten große Anwesen suchten und sich der russische Markt langsam erhole, auch wenn sich das Kundenprofil hin zu „nicht exzentrischen, katholischen und vollkommen transparenten“ Russen verändert habe.
Laut Isidro Martín lassen sich auch immer mehr italienische Familien – auf der Flucht vor den hohen Steuern im Heimatland – auf den Kanaren nieder.





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