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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Trotz der Krise von Air Berlin werden zumindest in der Sommersaison wieder mehr deutsche Urlauber erwartet

Die Kanaren auf der ITB in Berlin

Die kanarische Delegation führender Politiker und Unternehmer des Tourismussektors war – trotz Stagnation auf dem deutschen Urlauberquellmarkt – voller Optimismus zur ITB gereist. Vom 8. bis zum 12. März trafen sich in Berlin Vertreter von Urlaubszielen aus 187 Ländern, mehr als 10.000 Aussteller, sowie 120.000 Fachbesucher. Außerdem wurden 60.000 private Besucher auf der Internationalen Tourismus-Börse begrüßt.



Regionalpräsident Fernando Clavijo (2.v.r.) und María Teresa Lorenzo, Leiterin des Tourismusressorts (4.v.r.), am Eröffnungstag der ITB in Berlin
Fotogalerie© EFE
Regionalpräsident Fernando Clavijo (2.v.r.) und María Teresa Lorenzo, Leiterin des Tourismusressorts (4.v.r.), am Eröffnungstag der ITB in Berlin
22.03.2017 - Spanien -
Regionalpräsident Fernando Clavijo und María Teresa Lorenzo, Leiterin des Tourismusressorts, eröffneten den Stand der Kanarischen Inseln. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, um über die hervorragenden Aussichten für die Sommersaison zu informieren, für die 10,3 Millionen Flugtickets auf die Kanaren angeboten werden – 753.103 bzw. 7,9% mehr als im Sommer vergangenen Jahres. Bereits seit vier Jahren verzeichnen die Kanaren Rekorde im Tourismusbereich, und die Fakten weisen darauf hin, dass der Boom anhalten wird. Hinsichtlich der Entwicklung des deutschen Quellmarktes, der erste Anzeichen einer Stagnation aufwies (das Wochenblatt berichtete), konnten die kanarischen Politiker nach den ersten Tagen der Messe Entwarnung geben. Nach den Angaben von Fernando Clavijo seien die Buchungen deutscher Urlauber für die Sommersaison um 4,5% angestiegen. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Rekord deutscher Kanarenurlauber von 1999 (2,97 Millionen) nach 17 Jahren gebrochen werden (3,16 Millionen). Allerdings räumte der Regionalpräsident ein, dass die Kanaren sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen dürften, weil sich die früheren Konkurrenzziele Türkei, Griechenland und Ägypten nach und nach erholen und wieder zunehmend Deutsche anziehen würden. Darüber hinaus verändere sich das Profil des typischen Gastes, der älter werde und vermehrt einen Urlaub in der Heimat oder in den deutschen Nachbarländern vorziehen würde, fügte María Teresa Lorenzo hinzu. Umso mehr versuche das kanarische Tourismusressort, das Angebot zu spezifizieren und die Gastronomie, die Kultur, das Kulturerbe, die Nachhaltigkeit und das Sportangebot zu stärken. 
Clavijo rief die touristischen Unternehmer auf den Kanaren zur Zusammenarbeit mit der Regionalregierung und zu dem gemeinsamen Ziel auf, die Stellung des Urlaubsortes zu garantieren, das „die erste Option für Urlauber sein soll, die ein sicheres Urlaubsziel mit einem vielfältigen Angebot suchen“. Auch die Vertreter der kanarischen Hotelbranche warnten, es gelte, an sich zu arbeiten und die Urlauber zu binden, um für die Zeiten nach dem Boom vorzubeugen. Es wurden Schwerpunkte wie die Erneuerung und Modernisierung sowie die Verbesserung der Qualität gesetzt. 
Was Deutschland betrifft, so zeigte sich die kanarische Delegation aufgrund der Krise von Air Berlin besorgt über die Flugverbindungen zu den Kanaren. Im Rahmen der Messe wurde jedoch bekannt, dass TUI die Lücken teilweise füllen und beispielsweise im Sommer 11% mehr Urlauber nach Gran Canaria bringen wird. 
Teneriffa wirbt in NRW und Bayern
Auch die Delegation von Teneriffa, allen voran Inselpräsident Carlos Alonso und Tourismusbeauftragter Alberto Bernabé,  suchte das Image Teneriffas als „modernes und sicheres“ Urlaubsziel bei den Deutschen zu festigen. 
Es sei wegen des ganzjährig warmen Klimas, der wunderschönen Natur und des vielfältigen Freizeitangebotes (Wan­-dern, Wassersport oder Golf) einzigartig. Auch sollten die neuen Varianten Hochzeits- und Gesundheitstourismus wei­-
ter gestärkt werden. 
Das Cabildo ließ wissen, dass Werbekampagnen in Nordrhein-Westfalen und Bayern starten würden. 
Inselpräsident Carlos Alon­-
so wies darauf hin, wie wichtig es sei, die guten Fluganbindungen zu sichern. Laut Alonso gab es im vergangenen Jahr Verbindungen mit 22 deutschen Flughäfen. Die Zahl der deutschen Teneriffa-Urlauber sei um 11% auf über 650.000 angestiegen. 
Geht es nach der Delegation Teneriffas, sollen es in diesem Jahr noch mehr werden. 






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