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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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„Lichtblicke“ der deutschen Seelsorger auf Teneriffa – diesmal von Pfarrer Patrick Lindner von der Katholischen Gemeinde Puerto de la Cruz

„Und wenn das fünfte Lichtlein brennt: Dann hast du Weihnachten verpennt!“

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei – dann drei, dann vier – dann steht das Christkind vor der Tür! „Und wenn das fünfte Lichtlein brennt: Dann hast du Weihnachten verpennt!“



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21.12.2016 - Teneriffa -
Uns soll es nicht so gehen, wie in dem Gedicht scherzhaft gesagt. Und doch: Der Countdown läuft, die letzten Tage der Vorbereitungszeit auf Weihnachten, die letzten Tage des Advents sind nun angebrochen. 
Sicher: Das Weihnachtsfest selbst werden wir wohl kaum vergessen – schließlich werden wir ja schon seit Wochen durch die weihnachtlich geschmückten Geschäfte und Straßen immer wieder an das nahende Fest erinnert. 
In vielen Ortschaften gibt es auch die wunderschönen Krippenausstellungen – deren Besuch sich wirklich lohnt!  
Aber was ist mit dem, was wir an Weihnachten eigentlich feiern? Dass nämlich Gott Mensch geworden ist. Dass er in Jesus Christus zu uns gekommen ist.
Bei all dem vorweihnachtlichen Trubel dürfen wir diese wunderbare Botschaft nicht vergessen – denn sie steht im Mittelpunkt! – Nicht Plätzchen, Glühwein oder Geschenke!
Insofern Sie einen Adventskranz haben, ist nun die letzte Kerze entzündet. Es ist hell geworden am Kranz. Untrügliches Zeichen für das nahende Weihnachtsfest.
Aber ist es auch hell geworden in uns selbst? Können wir uns überhaupt noch auf/über das Geheimnis der Heiligen Nacht freuen? Wenn wir in die Welt – ja, und vielleicht auch in unser ganz persönliches Leben schauen – dann scheint es da so viel zu geben, was das Licht des Lebens verdunkelt.
Es ist die Schwachheit der menschlichen Natur, die so viel Dunkelheit verursachen kann.
Angesichts dieser menschlichen Schwächen, der Schwäche der Gewalt, des Neids, der Ungerechtigkeit usw. kann ich der österreichischen Schriftstellerin Christine Lavant gut nachempfinden, wenn sie in einem Gedicht fragt: „Ich weiß nicht, ob der Himmel niederkniet, wenn man zu schwach ist, um hinaufzukommen?“ 
Gott sei Dank gibt es da aber eben das Weihnachtsfest! Es erinnert mich daran, dass dort, wo die menschliche Schwachheit groß ist, Gottes Liebe noch größer ist: Denn wir müssen nicht „hinaufkommen“ – er selbst kommt zu uns hinab! Er begegnet uns auf Augenhöhe, von Mensch zu Mensch – von Kind zu Kind.
Vielerorts wird deshalb ja auch in den „Christmetten“ – die ursprünglich eben wirklich in der „Mitte der Nacht“ gefeiert wurden, also dann, wenn es am dunkelsten ist, die Geburt Jesu gefeiert.
Mitten hinein in die dunkle Nacht scheint das Licht der Liebe Gottes – in diesem Kind, in Windeln gewickelt, in einem unscheinbaren Stall in Bethlehem. 
Das Licht Gottes scheint in unsere Welt. Und dieses Licht ist stärker als alles andere. Damals – und genauso auch heute.
So wünsche ich Ihnen, wünsche ich uns allen noch ein paar besinnliche Adventstage mit einem wachen Herzen für die Ankunft Jesu – denn er will auch heute zu uns kommen – auch zu Ihnen!
Gesegnete Weihnachten und ein lichterfülltes Jahr 2017!

Ihr
Patrick Lindner
Pfarrer der Katholischen deutschsprachigen Gemeinde Puerto de la Cruz






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