Infos f�r Urlauber
Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
Kanarische InselnTeneriffaGran CanariaFuerteventuraLanzaroteLa GomeraLa PalmaEl HierroSpanien
Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Kultur > Rückblick

Nachrichten
  Politik
  Wirtschaft
  Panorama
  Wissenschaft
  Umwelt
»Kultur
  Sport
  Gesundheit
  Multimedia
  Kurz notiert
  Leserbriefe
 
  Archiv

Kleinanzeigen
  Eintragen

Leserbriefe
  lesen
  schreiben

Suchen

   

Veranstaltungen
  Musik
  Ausstellungen
  Theater
  Sport
  Gesundheit
  Verschiedenes

Urlauberinfo
  Überblick

Service
  Mediadaten
  Aboservice
  E-PAPER
  Kundenbereich
  Rufnummern
  Partner-Webs
  Kontakt
  Impressum
  Datenschutz

Die wichtigste Nachricht vor 30 Jahren

Rückblick

Ambulante Händler in den Touristikzentren waren den Geschäftsleuten, Hoteliers und auch den Behörden schon immer ein Dorn im Auge. Sie belästigen die Urlaubsgäste, die in Ruhe spazieren gehen möchten, verderben den Unternehmern das Geschäft, z.B. indem sie gefälschte Markenartikel zu Billigpreisen anbieten, und zahlen in aller Regel auch keine Steuern. In den Achtzigern kam auch noch das Unwesen des Timesharings hinzu, und auch Verkaufsfahrten standen hoch im Kurs. Viele Urlauber fielen damals den raffinierten Werbemethoden der „Schlepper“ zum Opfer und ließen sich bei kostenlosen Inselrundfahrten Heizdecken oder Kochtöpfe andrehen, die sie dann zu Hause teuer bezahlen mussten. Bereits damals beschloss die Regierung Bestimmungen zur Regulierung des ambulanten Handels die, wie es scheint, nach 30 Jahren noch immer nicht greifen.



Fotogalerie
22.02.2017 - Kanarische Inseln -
In unserer Ausgabe vom 20. Februar 1987 berichteten wir über die Entscheidung des damaligen Generaldirektors für touristische Infrastruktur bei der kanarischen Regierung, den ambulanten Handel in den Touristikzentren auszumerzen, indem der ambulante Handel in Hotels, touristischen Zentren, auf Campingplätzen, in Restaurants, Cafés, Bars und Diskotheken untersagt wurde.


Die Nachricht:

Straßenhändler, Timesharing-Werber, und Einkaufsfahrten:
Der ambulante Handel soll aus den kanarischen Touristikzonen verschwinden

„Die fehlende Garantie und die Undurchsichtigkeit dieser Geschäfte, die das Recht des Verbrauchers verletzen, sowie der Charakter der Geschäfte, bei denen die Ware erst im Heimatland des Käufers ausgeliefert wird, und er so gut wie keine Möglichkeit einer Reklamation hat, macht eine Gesetzgebung erforderlich, die ein derartiges Geschäftsgebaren unterbindet“, besagt die Verordnung der Regierung. Reisegesellschaften ist die Veranstaltung von Exkursionen untersagt, bei denen Haltepunkte angefahren werden, wo der ambulante Handel praktiziert wird. 
Die Bestimmungen besagen ebenfalls, dass sich die Unternehmen strafbar machen und zur Verantwortung gezogen werden, die derartige Praktiken in ihren Räumen (Hotels, Restaurants etc.) zulassen. Unter das Verbot fällt auch das „aggressive“ Angebot von Kauf, Nutzungs- und Mietrecht an Immobilienobjekten auf offener Straße, landläufig als Timesharing bekannt. Die Verantwortung bei Verstößen fällt den Eigentümern oder Promotoren der entsprechenden Objekte zu.
Das Amt für Tourismus bei der kanarischen Regierung hofft, durch diese Maßnahmen die Ausbreitung des ambulanten Handels in seinen unterschiedlichen Formen in den Urlaubsorten einzudämmen. Immerhin hat dies dem Image der Kanaren als Urlaubsparadies in verschiedenen europäischen Ländern bereits geschadet.





Leserbrief zu Artikel Rückblick schreiben


Wochenblatt-Leser helfen.

  NEWSLETTER
  Ihre eMail-Adresse
Inmobiliaria Optima Canarias