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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Kultur > „Die Armut lässt sich nicht auf einen Schlag beseitigen“

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„Die Armut lässt sich nicht auf einen Schlag beseitigen“

Pedro Rodríguez Zaragoza ist der stellvertretende Leiter des Amtes „Acción Exterior“ (Externe Aktionen) der kanarischen Regierung. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Roten Kreuzes der Kanaren nahm er kürzlich an einer Pressekonferenz teil, um einen Jahresbericht dieser Institution vorzustellen. Es ging dabei um das Zentrum für die Kooperation mit Afrika, welches das Rote Kreuz auf dem Archipel unterhält, und das von der Regionalregierung im vergangenen Jahr mit 70.000 Euro unterstützt wurde.



Pedro Rodríguez Zaragoza (Archivbild)
Fotogalerie© EFE
Pedro Rodríguez Zaragoza (Archivbild)
22.03.2017 - Teneriffa -
Auf Fragen der Medienvertreter, die sich mehr für die Situation der bedürftigen Menschen auf den Kanaren inte- ressierten, erklärte der Regierungsvertreter: „Die Armut kann man nicht auf einen Schlag beseitigen“. Er könne jedoch versichern, dass die Institutionen alles daransetzen, um zu der Situation vor der Krise zurückzukehren. Es lasse sich nicht alles gleichzeitig regeln, wie die bedauerlichen Zwangsräumungen oder die Versorgung der Bedürftigen mit Nahrungsmitteln, denn das Geld, das zur Verfügung stehe, sei schließlich nicht unendlich. Rodríguez Zaragoza, der eigentlich über die Afrikahilfe der kanarischen Regierung Bericht erstatten wollte, wurde jedoch von den Medienvertretern immer wieder nach den sozialen Leistungen seiner Regierung für die kanarische Be- völkerung gefragt und nach den konkreten Maßnahmen, die vorgesehen sind, um Not leidenden Familien zu helfen. Die Gemeindeverwaltungen, nichtstaatliche Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, Caritas und die Lebensmittelbank würden mit Lebensmittellieferungen helfen und die Menschen in Notfällen unterstützen, erklärte er seinen Zuhörern. „Diese Situation lässt sich nicht mit einem Federstrich erledigen, denn sie existiert leider nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahren. Die Regierung hilft mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen, damit wir bald zu Verhältnissen zurückkehren, wie sie vor der Krise existierten. Doch auch in Zeiten wirtschaftlichen Wachstums gab es auf den Kanaren soziale Probleme“, erklärte Pedro Rodríguez Zaragoza wörtlich.
Was die Unterstützung der Kanarenregierung betrifft, die sie dem Roten Kreuz für die Hilfe in Afrika zukommen lasse, so scheinen ihm die 70.000 Euro, die 2016 beigesteuert wurden, als recht gering, ließ er wissen. Es sei unmöglich, hundert Prozent Hilfe für alles zu leisten, was dort dringend notwendig sei. In Kürze werde sein Amt mit einem entsprechenden Spendenaufruf an die Öffentlichkeit gehen, um mehr Hilfe nach außen leisten zu können. „Wenn etwas Unerwartetes passiert, wie im vergangenen Jahr die Erdbeben auf Haiti oder in Ecuador, dann müssen wir helfen“.  

Armut verkürzt die Lebenserwartung

Eine Studie, die von der Europäischen Union finanziert und in Auftrag gegeben wurde, hat gezeigt, dass die sozioökonomischen Konditionen einen Einfluss auf den Menschen haben und seine Lebenserwartung um mehr als zwei Jahre verringern können. Armut ist ein ebenso großer Risikofaktor für die Lebenserwartung wie erhöhter Alkoholkonsum.
Soziale und wirtschaftliche Armut können die Menschen im gleichen Rhythmus töten, wie die bekannten Risikofaktoren Alkohol- und/oder Tabakkonsum, Bluthochdruck, oder starkes Übergewicht. Das hat die international anerkannte Wissenschaftlerin Silvia Stringhini von der Universitätsklinik im Schweizer Lausanne jetzt in ihrer Studie veröffentlicht.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Helga und Günter Stohr und bei dem Ehepaar Hickmann bedanken, die uns Überweisungen auf unser Spendenkonto geschickt haben, und bei Michael Stötzer, der wieder einen Betrag in unserer Redaktion überreicht hat. Auch unseren Paten, die uns mit regelmäßigen Beiträgen unterstützen, ein ganz dickes Dankeschön.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Hausfeste sind eine ideale Gelegenheit, gemeinsam Gutes zu tun. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Spendenempfänger: 

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500
Sozialer Speisesaal „Hijas de Caridad“, Santa Cruz de Tenerife (02/10, 05/10, 12/10, 07/11, 01/12, 12/12) Euro 15.000
Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000
Kinder-Tageszentrum Padre Laraña, Santa Cruz de Tenerife (04/10, 11/10, 12/10, 04/11, 09/11, 01/12, 04/12, 12/12, 01/13, 03/13, 8/13, 01/14 Weihnachtsbescherung, 03/14, 04/14, 12/14, 03/15, 07/15, 01/16, 2/17) Euro 32.351,12
Caritas Puerto de la Cruz (06/10, 08/10, 01/11, 10/11) Euro 3.000
Sozialer Speisesaal „San Pío X“, Santa Cruz de Tenerife (09/10, 01/13) Euro 4.500
Caritas Teneriffa (03/11, 9/15) Euro 3.500
Sozialer Speisesaal „Casa de Acogida María Blanca“, Puerto de la Cruz (8/11, 01/12, 9/12, 12/12, 03/13, 12/13, 2/14, 03/14) Euro 10.930
Caritas „Virgen de los Dolores“, Puerto de la Cruz (01/12, 09/12, 06/13, 06/14, 6/15, 01/16, 07/16, 08/16, 11/16) Euro 8.250
Caritas Los Cristianos (02/12) Euro 2.000
Sozialer Speisesaal „San Vicente de Paúl“, La Laguna (05/12, 12/12, 2/14, 6/15, 12/15, 2/16) Euro 14.500
Vier Hilfsstellen der Caritas, Puerto und Umgebung: „Virgen de los Dolores“, „San Juan de Padua“, „La Candelaria“ und „Peña de Francia“ (12/12, 3/13, 12/13, 3/14) zus. Euro 8.000
Kinder-Tageszentrum in La Vera (1/13, 8/13, 03/14, 04/14, 09/16) Euro 4.483,83
Caritas Los Potreros, Los Realejos (05/13, 9/13, 12/13, 10/14, 2/15) Euro 3.300
Caritas La Concepción, Los Realejos (10/14, 12/14, 11/15, 3/16, 7/16, 11/16, 12/16, 1/17, 3/17) Euro 8.410
Caritas Gemeinde San Juan Bautista, La Orotava (mehrere Zahlungen 12/14) zus. Euro 3.775
Tagesstätte für behinderte Kinder, CREVO, La Orotava (07/15, 01/16, 2/16, 12/16) Euro 8.500
Hospital La Inmaculada, Puerto de la Cruz (12/15) Euro 2.000
Refugio Majorero, Fuerteventura (02/16) Euro 250

Spendenkonto

Bei der Banco Sabadell  
In Spanien: 00810403340001185625
vom Ausland: 
IBAN: ES1400810403340001185625 
BIC: BSABESBBXXX

Einladung zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Banco de Sabadell einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos.  
Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.






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