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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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„Lichtblicke“ der deutschen Seelsorger auf Teneriffa – diesmal von Pfarrer Patrick Lindner von der Katholischen Gemeinde Teneriffa Nord

Von der Sehnsucht nach dem Gipfel(erlebnis)

Es hört sich fast so an, wie der Werbespot für ein super-tolles Waschmittel: „ ... und seine Kleider wurden blendend weiß, weißer wie das Licht!“ – So haben wir es dieser Tage im Sonntagsevangelium gehört. Aber hier geht es nicht um ein Waschmittel. Hier geht es um Jesus! Er hat sich mit dreien seiner Jünger auf einen Berg zurückgezogen. Dort werden sie nun Zeugen, wie er vor ihren Augen „verwandelt“ wird und die Stimme Gottes selbst über Jesus sagt: „Dies ist mein geliebter Sohn!“



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22.03.2017 - Teneriffa -
Kein Wunder, dass es die drei glatt umhaut! Im wahrsten Sinne des Wortes; aber im positiven Sinne! Petrus ist so hin und weg, dass er diesen Augenblick festhalten möchte: „Lass uns Hütten bauen!“ Er möchte dableiben, in diesem Moment verweilen. 
Ich hoffe doch zumindest für eine Jede und einen Jeden, dass solche Momente auch im eigenen Leben bekannt sind: Momente, die man einfach festhalten möchte, Momente, in denen man sich wünscht, dass die Zeit einfach einmal stehen bleiben würde, Momente, die einfach nicht vergehen sollten…
Aber die Realität sieht eben anders aus: Diese schönsten Momente unseres Lebens dauern eben nicht ewig! Leider! Bald schon hat uns der Alltag wieder.
So geht es auch den Aposteln, die die „Verklärung Jesu“ auf dem Berg miterleben durften, die einen Augenblick, einem Wimpernschlag gleich, Jesu wahre Natur sehen, erleben durften.
Es bleibt nicht bei diesem „Gipfelerlebnis“. Auch sie müssen wieder runter vom Berg. Aber sie sind nicht alleine: Jesus geht mit ihnen. Und er erzählt ihnen, was nun vor ihnen – vor ihm – liegt: Der Weg nach Jerusalem, wo er gefangen genommen, gefoltert und schließlich ermordet werden wird.
Es geht hinab ins Tal – auch ins Tal seines Lebens und das  seiner Jünger.
Auch wir kennen, denke ich, neben den Gipfelerlebnissen eben auch diese Täler, die es auf dem Lebensweg gibt. Aber wir dürfen wissen: ER geht den Weg mit – nicht nur auf die Gipfel, sondern auch hinab in die Täler unseres Lebens.
Für die Jünger hat sich nach dem Erlebten etwas verändert:  Sie haben eine Art Vorgeschmack auf das bekommen, was nach Kreuz, Leiden und Tod kommt, einen Vorgeschmack auf Ostern, einen Vorgeschmack auf den Himmel.
Und dafür lohnt sich jeder Weg – egal, ob bergauf oder bergab!
So wünsche ich Ihnen – uns allen – noch eine gute Vorbereitungszeit auf das Fest der Feste, an dem wir das Gipfelerlebnis schlechthin feiern dürfen: Den Sieg des Lebens über den Tod! OSTERN!
Ihr
Pfarrer Patrick Lindner
Katholische Gemeinde
Teneriffa Nord






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