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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Ein Fünftel der Bevölkerung ist betroffen

Zu viel Ozon in der Luft

Laut einer vom Umweltverband Ecologistas en Acción durchgeführten Studie leben rund 10,2 Millionen Spanier bzw. 22% der Bevölkerung in Gegenden, in denen zwischen 2014 und 2016 die Grenzwerte für Ozon überschritten wurden.



09.11.2016 - Spanien -
Trotz Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden Verringerung des Verkehrs und der Industrie-Emissionen ist in den vergangenen Jahren der Ozongehalt gestiegen. „Das Ozon kommt nicht aus den Schornsteinen oder den Auspuffen,“ erklärte Miguel Ceballos, Leiter der Studie. Aber daher kommen die Stickoxide, die mit Sauerstoff unter dem Einfluss von UV-Strahlung Ozon bilden. 
Die Umweltschützer kommen nach Auswertung der Daten von 455 über das Land verteilten Messstationen zu dem Schluss, dass 10,2 Millionen Spanier in Gegenden leben, in denen die von der spanischen und der europäischen Gesetzgebung festgelegten Grenzwerte überschritten werden. Die Grenze des Ein-Stunden-Mittelwertes liegt bei 120 Mikrogramm pro Quadratmeter und sollte nicht an mehr als 25 Tagen im Jahr überschritten werden. Bei Anwendung des strengeren Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation von nur 100 Mikrogramm pro Quadratmeter steigt die Zahl der vom Ozon Betroffenen auf 37,3 Millionen bzw. 80% der Bevölkerung. 
„Ecologistas“ nahm diese Zahlen zum Anlass, um zu Maßnahmen bei Überschreitung der legalen Grenzwerte aufzurufen. Zwölf autonome Regionen mit entsprechendem Handlungsbedarf verfügen nicht über derartige Pläne. 
Die regionalen Umweltbeauftragten sprechen sich allerdings dafür aus, dass der Staat die Verantwortung übernimmt und überregionale Maßnahmen ergreift. 
Die Weltgesundheitsorganisation führt pro Jahr den verfrühten Tod von etwa 1.800 Spaniern auf eine erhöhte Ozon-Konzentration zurück. Das farblose Gas verursacht Atemwegserkrankungen und wird auch mit Schlaganfällen in Verbindung gebracht.





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