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Ausgabe: Nr. 270 (1/2017) vom 11. - 24. Januar 2017
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Das Cabildo von La Palma nutzt die Folgen der Feuerkatastrophe des vergangenen Sommers für die Geschichtsforschung

Archäologie im verbrannten Wald

Das Cabildo wird archäologische und ethnografische Untersuchungen in dem Gebiet anstellen lassen, das durch den großen Waldbrand im August 2016 geschädigt wurde.



Fundstätte in Los Arreboles, Fuencaliente
Fotogalerie© Cabildo La Palma
Fundstätte in Los Arreboles, Fuencaliente
21.12.2016 - La Palma -
Dies kündigte der Inselrat für Kultur und historisches Erbe Primitivo Jerónimo an und erklärte, dass die Flammen ein großes Gebiet freigelegt hätten. Diesen Umstand will man nun nutzen, um leichter an die archäologischen Überreste der Besiedlung und Nutzung dieses Landstriches in den letzten 2.000 Jahren heranzukommen. 
Das Wissenschaftlerteam, welches die Untersuchung durchführen wird, setzt sich aus den beiden Archäologen Jorge Pais und Nuria Álvarez sowie der Anthropologin Daniela Rodríguez Lorenzo zusammen. 
Der große Waldbrand hat einen Teil des Höhenzuges Cumbre Vieja, der die Südhälfte La Palmas einnimmt, stark beschädigt und das Unterholz verbrannt. Betroffen sind das Waldgebiet zwischen dem Pico Birigoyo und dem Vulkan Martín. Außerdem breitete sich das Feuer auch in die mittleren Höhenlagen um Las Manchas, El Charco und Los Canarios hinunter aus und erreichte Orte, die ein besonderes Naturerbe darstellen, wie La Barquita, El Gallo, Bernardino, Cabeza de Vaca, Hoya Verde, Los Roques, Llano del Pino, Mendo, Los Campanarios, Hoyos Juntos, El Tion, Tomascoral und El Pinalejo. Die Flammen wüteten in Teilen der Gemeindegebiete El Paso, Los Llanos de Aridane, Fuencaliente und Villa de Mazo. 
„Bisher hat die dichte Pflanzendecke, die diesen gesamten Raum bedeckte, Funde von Überresten aus der Zeit, bevor die Spanier die Inseln eroberten, unmöglich gemacht. Die Spur der Verwüstung, die das Feuer hinterlassen hat, ermöglicht es nun dem für das kulturelle Erbe zuständigen Ressort der Inselregierung, Gebiete und Örtlichkeiten zu sichten, die bisher vollständig verborgen waren,“ erklärt Primitivo Jerónimo. 
Wie der Archäologe und Chef der Abteilung für das historische Erbe La Palmas, Jorge Pais, darlegt, ist bisher über das historische Erbe dieser Region wenig bekannt, unter anderem, weil dort in den letzten 500 Jahren fünf Vulkanausbrüche die Landschaft verändert und überdeckt haben. „Nach dem wenigen, was wir heute wissen, haben wir die Hoffnung, dass dieses Territorium von den Benahoariten (den Ureinwohnern La Palmas) sowie auch von Hirten und Holzsammlern häufig frequentiert und genutzt wurde.“ 





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