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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Ashotel-Präsident Jorge Marichal nimmt Stellung zu der neu entfachten Debatte über die Einführung einer Touristensteuer

„Urlaubertaxe wäre ein grober Fehler“

Nachdem die alternative Partei Nueva Canarias (NC) mit ihrem Plädoyer für eine Touristensteuer im Regionalparlament die Debatte um die Einführung einer Abgabe dieser Art auf den Kanarischen Inseln erneut entfacht hat, meldete sich Ashotel mit einer Stellungnahme seines Präsidenten zu Wort.



Jorge Marichal, Präsident von Ashotel
Fotogalerie© Ashotel
Jorge Marichal, Präsident von Ashotel
22.02.2017 - Kanarische Inseln -
Der Hotelverband für die Provinz Santa Cruz de Tenerife, zu der die Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro gehören, war schon immer gegen eine solche Taxe. „Wir werden nicht müde, zu sagen, dass es ein grober Fehler wäre, gerade jetzt, wo die Branche sich so positiv entwickelt, mit einem neuen Touristen- und Umsatzrekord und der Schaffung neuer Arbeitsplätze“, sagte Jorge Marichal. Er stelle sich außerdem die Frage, wie die Forderung nach einer Touristensteuer vonseiten der NC, die in dieser Sache neuerdings von der Partei Partido Nacionalista Canario (PNC) unterstützt wird, zu dem Beifall passe, den es von beiden Parteien erst kürzlich für die Entscheidung der spanischen Regierung zur Senkung der Flughafengebühren gab. Fluggesellschaften hätten, so Marichal, bereits versichert, dass diese Ankündigung zur Erhöhung der Flugkapazitäten auf die Inseln beitrage, neue Routen begünstige und schlussendlich die Wettbewerbsfähigkeit des Archipels erhöhe. Marichal beruft sich außerdem auf die jüngsten Daten des kanarischen Statistikamtes Istac, denen zufolge im letzten Quartal 2016 fast 5.500 neue Arbeitsplätze in Hotels und Apartmentanlagen auf den Inseln geschaffen wurden. 

„Unsympathisches Urlaubsziel“
Eine Ökotaxe mache ein Urlaubsziel außerdem „unsympathisch“, sagte Ashotel-Chef Marichal. Dabei sei es gerade in einer globalisierten Welt sehr wichtig, wettbewerbsfähig zu bleiben. Jorge Marichal gibt zu bedenken, dass nicht nur Hoteliers, sondern auch sämtliche Reiseveranstalter gegen die Einführung einer Taxe sind. „Und sie sind schließlich dafür verantwortlich, dass die Touristen zu uns kommen.“
Die von der kanarischen Regierung im Jahr 2012 beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer IGIC für die Hotelbranche von 5% auf 7% bringe jährlich zusätzliche Einnahmen von rund 100 Millionen Euro, was in etwa dem Betrag entspricht, den NC und PNC sich von einer Ökotaxe versprechen.
Vorerst bleibt die kanarische Regierung bei ihrem Nein zu einer Touristensteuer, wie die Leiterin des regionalen Tourismusressorts, María Teresa Lorenzo, in einer Parlamentssitzung versicherte.






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