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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Der Gleitschirmflieger musste unter widrigen Umständen aus einer bewaldeten Steilwand geborgen werden

24 Stunden im Baum

Ein polnischer Paragliding-Sportler geriet in eine missliche und potenziell gefährliche Lage, als er der bewaldeten Steilwand, welche das Orotavatal zum Teide hin begrenzt, zu nahe kam und im Geäst eines Baumes hängen blieb. Das Gebiet, das La Corona genannt wird und zu Los Realejos gehört, ist äußerst unzugänglich, sodass es für die Rettungskräfte sehr schwierig war, den Verunglückten zu erreichen. Zumal der Notruf erst am späten Nachmittag um 18.05 Uhr in der Notrufzentrale einging.



Die Rettung am bewaldeten Steilhang ge­staltete sich schwierig und wurde durch Dunkelheit und Nebel behindert.
Fotogalerie© 112 Canarias
Die Rettung am bewaldeten Steilhang ge­staltete sich schwierig und wurde durch Dunkelheit und Nebel behindert.
08.03.2017 - Teneriffa -
Ein Helikopter der Rettungsgruppe der Kanarenregierung (GES) startete einen ersten Versuch, den Mann zu bergen, doch dieser hing in einem Baum an einer vertikalen Wand, welche eine Rettung aus der Luft unmöglich machte. 
Die Rettungskräfte nutzten das letzte Tageslicht, um mit dem Hubschrauber auf dem Fußballplatz von Los Realejos zu landen und ein Mitglied der Feuerwehreinheit „Bomberos de Tenerife“ aufzunehmen und ihm die Stelle, wo sich der Gleitschirmflieger befand, aus der Luft zu zeigen. Mit dieser Information ausgestattet versuchte ein Team der Feuerwehr noch in der Nacht, dorthin vorzudringen. Doch die Männer kamen nur auf 150 Meter Entfernung heran, dann wurde es zu dunkel und das Gelände zu unsicher. Es gelang jedoch, sich mit dem Paraglider durch Rufe zu verständigen. Dieser hatte sich inzwischen aus eigener Kraft aus dem Baum befreit. Da er unverletzt war und über warme Kleidung verfügte, beschloss man, die Bergung auf den kommenden Morgen zu verschieben. Mit dem ersten Tageslicht war der Rettungshubschrauber erneut im Einsatz, doch dieses Mal vereitelte starker Nebel mehrfach die Annäherung. Schließlich gelang es doch, zwei Retter am Seil in der Nähe des Gleitschirmfliegers herunterzulassen. 
Wegen der Schwierigkeit des senkrecht aufsteigenden, instabilen Geländes forderten sie weitere Hilfe an, und der Hubschrauber holte zwei Mitglieder der Feuerwehr und ließ sie samt ihrer Ausrüstung ebenfalls zu der Stelle herunter. Gemeinsam installierten die Retter ein Sicherungssystem, mit dessen Hilfe sie den Mann bergen konnten. Schließlich konnten alle fünf nacheinander wieder an Bord des Hubschraubers hinaufgezogen und in Sicherheit gebracht werden. 





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