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Ausgabe: Nr. 272 (3/2017) vom 8. - 21. Februar 2017
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Fütterungsverbot von Streunerkatzen





07.12.2016 - Teneriffa -
Mit Bedauern und Erstaunen musste ich feststellen, dass es auf Teneriffa – einem Land in der EU – verboten ist, Streunerkatzen zu füttern. Für den Staat ist dies eine einfache Lösung, man lässt die Tiere verhungern, damit ist das Problem einer Überpopulation auch gelöst. In Österreich hat man eine tierfreundlichere Lösung gefunden, indem alle freilaufenden Katzen kastriert werden müssen. Damit werden weniger unerwünschte Katzen geboren und in der Folge auch weniger ausgesetzt.
Leider gibt es bei der Fütterung von Streunerkatzen aber auch negative Seiten. Katzen, die gut genährt sind, bekommen auch eine größere Anzahl an Jungtieren. Und Katzen, die gewohnt sind, regelmäßig gefüttert zu werden, warten oft stundenlang auf diese Zuwendung, anstelle selbst auf Futtersuche zu gehen. Wenn man also angefangen hat, Katzen zu füttern, sollte dies auch bis zum Lebensende fortgeführt werden. Wichtig wäre auch, dass dafür gesorgt wird, dass die Katzen kastriert werden.
Ich lebe nun über ein Jahr auf Teneriffa und habe über 100 vorwiegend verwilderte Katzen kastrieren lassen. Leider übersteigen diese Kosten meine finanziellen Mittel, sodass ich auf Unterstützung angewiesen bin. Bei diesem Klima ist das Leben für die Katzen in Freiheit kein Problem. Jedoch ist es wichtig, dass nach solchen Kastrationen die Katzen weiterhin Futter erhalten. Nun habe ich leider erfahren, dass bei einer Katzengruppe die betreffende Person nicht mehr die Katzen betreuen will. Grund dafür ist, dass sie von dem danebenliegenden Geschäft (R. in Puerto de la Cruz) nicht erwünscht war und nach Verständigung der Polizei ihr eine Strafe in Höhe von 2.000 Euro angedroht wurde. Nun warten diese Katzen dort stunden- und tagelang auf das gewohnte Futter und müssen ihr Dasein mit leerem Magen fristen. Zusätzlich muss man anmerken, dass diese Stelle in einem Barranco liegt, wo es oft zu Überschwemmungen durch starke Regenfälle kommt und geschwächte Katzen sich aus dieser Situation nicht immer retten können. Es wurde schon beobachtet, dass Jungkatzen abgetrieben wurden.
Silvia Binder

Sehr geehrte Frau Binder, es ist schön, wenn sich Menschen für Tiere engagieren, wie Sie es tun. Das Problem der streunenden Katzen wird auf den Inseln wohl noch länger ungelöst bleiben. Verschiedene Institutionen haben sich zwar in den letzten Jahren immer wieder durch Aufklärungskampagnen und auch ein Kastrationsprogramm darum bemüht, die Vermehrung verwilderter Katzen einzudämmen. Leider steht all diesen Bemühungen immer noch das Verhalten vieler Canarios entgegen, die kein Verständnis für Kastrationen haben und weiter zulassen, dass sich ihre oder die von ihnen gefütterten Katzen unkontrolliert vermehren. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Wochenblatt-Redaktion






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