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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Puerto de la Cruz mutiert zum Dreckloch





07.12.2016 - Teneriffa -
Im Sommer 2015 kamen wir das erste Mal nach Puerto de la Cruz und blieben für drei Monate in La Paz. Wir waren begeistert vom Charme der Insel und der Stadt und freuten uns über die ungewohnte Sauberkeit der Straßen und Anlagen. Ein Grund, uns hier eine Wohnung zu nehmen, und seit dem 1.12.2015 wohnen wir hier an ca. sechs Monaten im Jahr. Ende August 2016 kamen wir wieder und erlebten eine herbe Enttäuschung, was die allgemeine Sauberkeit und den Allgemeinzustand der Stadt angeht. So haben wir noch im Sommer 2015 jede Woche die Straßenreinigung mit Kehrmaschine und einem zu Fuß gehenden – Gebläse bedienenden – Partner gesehen, nun sind wir momentan froh, wenn dieses Duo noch einmal im Monat hier seine Arbeit macht.
Auch die Leerung der Müllcontainer ist unzuverlässig geworden, sodass sich an manchen Tagen die Müllberge neben diesen Containern auftürmen, was vermutlich nur die Ratten und sonstiges Ungeziefer freut.
Besonders schlimm sind aber auch die Papierkörbe im ganzen Stadtgebiet, die viel zu selten geleert und gewartet werden, sodass sie überquellen und unappetitliche Flüssigkeiten sich auf dem Boden darunter ausbreiten, ebenso die Abfälle, welche oben eigentlich ordnungsgemäß eingefüllt wurden.
Das ganze Szenario passt aber dann ausgezeichnet zu den allgegenwärtigen Urinbächen, welche unsere geliebten Vierbeiner an jeder unmöglichen Stelle hinterlassen, ohne dass die Besitzer auch nur den Anschein erwecken, das verhindern zu wollen.  
Ein weiterer Punkt ist der Zustand der meisten Straßen. Hier sind teilweise Löcher vorhanden, die einfach nicht – auch nicht provisorisch – geschlossen werden und zu bösen Schäden an Personen und Fahrzeugen führen.
Auch die Wasserqualität an den Stränden lässt sehr zu wünschen übrig. Besonders bei höherem Wellengang kommen riesige Teppiche einer undefinierbaren Suppe angeschwommen. Weil diese dann auch Wattestäbchen und Tampons enthält, gehen wir nicht davon aus, dass hier nur Sauerstoff von vorgelagerten Algen für diese Schäume verantwortlich ist. Unsere Gedanken gehen da in eine ganz andere Richtung, trotz Blauer Flaggen.
Wenn man als Stadt sein Image aufpolieren möchte, wie zur Zeit ja sehr intensiv von den Verantwortlichen betrieben, ist das Beschriebene sicher nicht der richtige Weg. Wie will man die besonders beworbenen besseren Gehaltsklassen von Urlaubern für eine Stadt in diesem Zustand begeistern? Bevor hier über einen Hafenneubau nachgedacht wird, sollten besser eventuell zur Verfügung stehende Mittel in eine Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur gesteckt werden. Ansonsten wird aus all den Gedanken sicher nie Realität.
Fazit: Nach erster Euphorie in 2015 folgt bei uns gerade die Phase der Ernüchterung, und erste Gedanken, eventuell einen anderen Standort zum Überwintern zu suchen, reifen. Wir bekommen im Februar 2017 Besuch von 5 etwas anspruchsvolleren Famlienmitgliedern. Wir wissen noch nicht, was wir denen zeigen sollen.
Inge + Bernd Osterkamp
Wülfrath/Puerto de la Cruz





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