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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Grauenhafte Bilder: Angekettete Jagdhunde dem Hungertod nahe





08.02.2017 - Teneriffa -
Ich dachte, solche Bilder gehörten inzwischen der Vergangenheit an, und man sähe sie höchstens noch in Ausnahmefällen auf dem Festland. Für mich und einige Freunde von mir, nicht ganz ohne Bedenken dort Ferien zu machen. Dabei liebe ich die Kanaren, und ich liebe es, dort Touren mit dem Rennrad oder Mountainbike zu machen. Vor ein paar Jahren auf Gran Canaria, jetzt auf Teneriffa. Doch dann machte mich mein auf Teneriffa lebender Begleiter auf einer meiner Touren auf einen abgelegenen Zwinger aufmerksam (nein, er wollte mir wirklich nicht den Urlaub verderben...). Dort hatte man mehrere, gerade noch als Jagdhunde (Podencos) zu identifizierende Hunde angekettet, die so dermaßen abgemagert und verwahrlost waren, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte.
Es war so ein grauenvoller Anblick, dass mir spontan die Tränen kamen. Mein Bekannter machte Fotos davon. Er hätte nicht viel Hoffnung, dass sich am Umgang der Jäger mit ihren Hunden etwas ändere. Noch immer werden sie, wenn sie ihren „Zweck“ nicht zur Zufriedenheit erfüllen, totgeschlagen oder am nächsten Baum aufgehängt. Ich weiß, ich kenne solche Bilder. Überhaupt, das Hundeproblem, das wohl eher ein Problem verantwortungsloser Menschen ist. Es ist schließlich keine Lösung, ausgesetzte Hunde nach Deutschland zu schaffen. Vielmehr frage ich mich, wie ein so tolles und zivilisiertes Land noch immer derartige Grausamkeiten zulässt. Ein Hund ist ein hochsensibles und intelligentes Lebewesen, das wir von uns abhängig gemacht haben und das unseren Respekt verdient.  Doch dann muss ich wieder und wieder sehen, dass Hunde (und leider auch andere Tiere) hier wie Gegenstände, schlimmer noch, wie Dreck behandelt werden.
Mein Begleiter will Anzeige erstatten. Ich muss wieder zurück nach Deutschland. Doch der Anblick der unendlich leidenden Hunde hat sich mir viel zu tief ins Herz gebrannt.
Noch vor meinem Abflug erfahre ich, dass die Hunde verschwunden wären, Die Polizei würde ermitteln. Aber ändern würde sich in den Köpfen und Herzen der Menschen, die solche Verbrechen an den hilflosen Geschöpfen begehen, wohl kaum etwas. Dennoch hoffe ich es, denn ich möchte wiederkommen. Also wünsche ich mir amerikanische (vor Trump) Verhältnisse. Dort wird Tierquälerei seit Beginn 2016 als schwere Straftat geahndet. 
Christiane Kirst
Aachen





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