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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Betrug und Abzocke





22.02.2017 - Gran Canaria -
Sehr Übles erlebe ich diesen Winter auf Gran Canaria. Seit vielen Jahren überwintere ich hier, da ich von März bis Oktober auf der Insel Mainau arbeite und im Winter frei habe.
Über eine bekannte Immobilienfirma hatte ich über das Internet einen Bungalow gebucht. Im Sommer hatte ich schon verschiedene Objekte im Internet angesehen. Nachdem ich dann das „Vergnügen“ hatte, mit M.H., dem Chef, zu telefonieren und er sehr unfreundlich meinte, „Nehmen Sie den Bungalow jetzt oder nicht“ , hatte ich das Ganze erst mal verschoben, weil ich es unmöglich finde, solchen Druck auszuüben, schließlich geht es darum, eine Unterkunft für drei bis vier Monate zu finden, und da sollte man schon mal gründlich überlegen, ob es das Richtige ist.
Dann habe ich im November einen Bungalow mit drei Schlafzimmern und zwei Badezimmern gemietet, auf Wunsch alles im Voraus überwiesen, 1.300 Euro pro Monat Miete, Nebenkosten extra, 1.300 Euro Kaution und 800 Euro Maklergebühr. Vor Ort bei Ankunft habe ich in bar noch mal 500 Euro Maklergebühr gezahlt gegen eine Quittung ohne Firmenstempel und Unterschrift!
Der Bungalow war dann eine Katastrophe: Fast alle Lichter defekt bzw. Lichtschalter ohne Funktion, nur ein Hausschlüssel, obwohl wir zu zweit gemietet hatten, Dreck und Staub, Maden, Motten, Ameisen, lebendige Kakerlaken und hinter jedem abgerückten Möbelstück tote Cucarachas.
Das eine Schlafzimmer befand sich im Keller, wo in Wirklichkeit nur ein Bett zwischen gelagertes Gerümpel gestellt wurde, alles war feucht, da half auch das dauernd laufende Trocknungsgerät nichts.
Wir haben alles mehrmals reklamiert, aber die unverschämte holländische Vermieterin meinte nur, es wäre alles in Ordnung, und wenn es uns nicht gefällt, könnten wir ja ausziehen. Die Maklerin unternahm auch nichts.
Wir waren dann bei der Polizei, bei der Verbraucherberatung, beim Gericht, wieder bei der Polizei, diesmal bei der Policía Nacional, die sehr freundlich waren und das Ganze aufgenommen haben.
Nach intensivem Suchen haben wir einen anderen Bungalow gefunden und sind nach zwei Wochen umgezogen. Um das Geld wiederzubekommen, habe ich einen Anwalt aufgesucht, der zuerst mal 350 Euro haben wollte, bevor er auch nur irgendwas gemacht hat.
Der nächste Anwalt hat einen Brief an den Chef der Immobilienfirma geschrieben und danach sich nicht mehr gemeldet und auf Anrufe mitgeteilt, ja, er wolle weiterhin tätig sein, hat aber gerade keine Zeit. Dann habe ich nichts mehr gehört.
Ich werde nicht aufgeben und einen dritten Anwalt aufsuchen. Ich bin inzwischen sehr genervt, und wenn ich mein Geld nicht zurückbekomme, werde ich Spanien nie wieder betreten.
Kathrin Ohrmundt






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