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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Urlaubertaxe





05.04.2017 - Kanarische Inseln -
Zu Artikel „Urlaubertaxe wäre ein grober Fehler“ im Wochenblatt vom 22.2.2017.

Die Einführung einer Touristensteuer ist überhaupt kein Fehler und sollte vielmehr so schnell wie möglich umgesetzt werden. Diese Touristensteuer hält niemanden vom Besuch der Kanaren ab. Allenfalls sind die Touristen im ersten und zweiten Jahr nach Einführung der Steuer etwas verwirrt, dann gibt sich das wieder. Beträge zwischen einen bis drei Euro/Tag, begrenzt auf 30 Tage Aufenthalt, fallen kaum auf und werden hingenommen. Die Mehreinnahme ist größer als der vermeintliche Verlust. Die Möglichkeit der Steuerung von Touristenströmen entsteht: In zu entwickelnden Territorien senkt oder erlässt man die Steuer.
Wir sind selbst eine Beherbergungsstätte in Dresden und sprechen aus eigener Erfahrung. Wenn die Abrechnung einfach und unbürokratisch gehalten wird, ist der Steuereinzug unproblematisch zu organisieren, erst recht bei organisierten Reisen über Reiseveranstalter. Auch die Kontrolle dürfte einfach sein: Bei Ausreise ist ein entsprechender Beleg vorzuweisen.
Die Touristen-Direktbesteuerung ist der indirekten Besteuerung (höhere Mehrwertsteuer) absolut vorzuziehen. Man kann ja die abrechnenden, d.h. die steuereinziehenden Einrichtungen an den Erlösen beteiligen – Motivation und Reiz zugleich, ehrlich zu sein. Der indirekte Einzug benachteiligt die Beherberger absolut und führt zu Manipulationen. Die Zimmerpreise bestimmen die Hoteliers. Beachte: 160 €/ Nacht fürs Zimmer 3 bzw. 6 €/ Nacht. Fällt das auf bei Zimmerpreis-Steigerungen von 10-20 €?
Die Senkung der Flughafengebühr ist mit der genannten Steuer überhaupt nicht vergleichbar, denn diese Steuer müssen die Gesellschaften begleichen und umlegen. Die Touristensteuer trifft den Reisenden direkt. Der bleibt deswegen nicht fern!
Nur Mut, es nützt den Kanaren. Viel Erfolg dabei, wir werden es prüfen. 
Eberhard Kunte
Dresden





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