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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Im Auditorium von Santa Cruz

Sinfoniekonzerte des OST am 21. und 28. November

Am 21. November leitet Chefdirigent Lü Jia das OST Orquesta Sinfónica de Tenerife. Auf dem Programm: Beethovens 1. Klavierkonzert und Schuberts 5. Sinfonie. Am 28. November dirigiert das Orchester der spanische Maestro José De Eusebio.



Das Symphonieorchester von Teneriffa – Orquesta Sinfónica de Tenerife.
Fotogalerie© WB
Das Symphonieorchester von Teneriffa – Orquesta Sinfónica de Tenerife.
20.11.2008 - Teneriffa - Die 8. Sinfonie von Antonín Dvorák, Isaac Albéniz’ Klavierkonzert und seine Rapsodia española werden zu hören sein.

Konzert 21. November

Solist in Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15, ist der 30jährige Paul Lewis aus Liverpool.  Er gehört zur jungen Garde international führender britischer Pianisten. Spektakulär war seine zweijährige Tournee durch die USA mit allen 32 Klaviersonaten Beethovens im Gepäck.
Ludwig van Beethovens Klavierkonzerte Nr. 1 und Nr. 2 erschienen erst einige Jahre nach ihrer Entstehung 1801 im Druck. Dabei wurden sie in der Zählung vertauscht. So kam es, dass das 2. Konzert, das ein Jahr früher entstanden war, den falschen Eindruck erweckte, eine etwas spätere Stufe der kompositorischen Entwicklung Beethovens zu repräsentieren. Tatsächlich führt aber erst das C-Dur-Konzert in den eigensten Tonfall Beethovens ein, der ihn so sehr von Mozarts Klavierkonzerten unterscheidet. Das unscheinbare Anfangsmotiv, eher eine rhythmische Formel, wäre in seinem militärischen Gestus bei Mozart undenkbar, ebenso die Art, wie es verarbeitet wird und dann auch noch auf den langsamen Satz ausstrahlt. Möglicherweise hat Beethoven dieses Konzert bei seiner Reise von 1796, die ihn nach Prag und Berlin führte, vorgetragen. Die unerhörte Prägnanz der rhythmischen Gestaltung und der pointierte Humor des Rondo-Finales mit seinen vielen Überraschungen wirken auch heute noch verblüffend und mitreißend zugleich. Beethoven war vor seiner Ertaubung ein phantastischer Pianist. Die erste belegte Aufführung seines 1. Klavierkonzerts 1801 im Wiener Burgtheater war ein rauschender Erfolg.
Am 16. Juni 1816 notierte Franz Schubert in seinem Tagebuch: „O Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele, o wie unendlich viele wohltätige Abdrücke eines lichten bessern Lebens hast du in unsere Seelen geprägt“. Noch im selben Jahr ließ er der verbalen Verehrung für das Salzburger Genie scheinbar eine Hommage kompositorischer Art folgen, seine 5. Sinfonie. Geschrieben hat sie Schubert für das im Haus des Burgtheater-Musikers Otto Hadwig probende Laienorchester. Die Musik Schuberts lässt zwar Anklänge an Mozart-Werke hören, ist aber durchaus eigenständig. Oberflächlich betrachtet, zeigt sie einen Hang zu mozartischem, kammermusikalischem Klang. Schubert verzichtet hier auf die in den anderen Jugendsinfonien stets eingesetzten Trompeten, Pauken und Klarinetten. Die Reduktion des sinfonischen Aufwands kommt einem konzentrierten kompositorischen Schliff zugute. Diese 5. Sinfonie ist ein absolutes Meisterwerk.

Konzert 28. November

Dirigent José De Eusebio und Klaviersolist Miguel Baselga sind beide Spanier. Beide haben sich außerdem mit der Interpretation von Werken des 1860 in Camprodón bei Gerona geborenen Isaac Albéniz einen Namen gemacht. Im kommenden Jahr 2009 jährt sich der 100. Todestag dieses ersten Erneuerers der spanischen Musik, noch vor Enrique Granados und Manuel de Falla. Isaac Albéniz ging wie die beiden Komponistenkollegen aus der musikalischen Schule von Felipe Pedrell hervor. Er schrieb Opern, Zarzuelas und bedeutende Klavierwerke. Ihr spät­romantisch-impressionistischer Stil ist von spanischer Folklore inspiriert. Noch heute gehören einige seiner Klavierkompositionen zum Repertoire großer Pianisten. Im Konzert werden Albéniz’ Klavierkonzert op. 78 „Concierto fantástico“ und seine „Rapsodia española“ zu hören sein.

Als ältestes von neun Kindern einer Gastwirtsfamilie wurde Antonín Dvorák 1841 in Mühlhausen an der Moldau geboren. Scheinbar den Fußstapfen des Vaters folgend, absolvierte er in Zlonitz eine Fleischerausbildung und wurde zum einzigen gelernten Metzger der Musikgeschichte. 1857 ging er nach Prag und wurde Organist und Orchesterbratscher. In den Jahren zwischen 1865 und 1893 hat er neun Sinfonien komponiert. Mit ihnen gehört Dvorák zu den herausragenden Vertretern der Gattung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die 8. Sinfonie wurde am 2. Februar 1890 in Prag uraufgeführt. Sie wurde als Antonín Dvóraks „Pastorale“ bekannt, in Anlehnung an Beethovens Sinfonie mit ländlich geprägter Thematik. Dvórak lebt  in seiner 8. Sinfonie als Tondichter Stimmungen und musikalische Motive seiner böhmischen Heimat frei aus. Ihr hervorragendstes Kennzeichen ist jedoch die ganz eigenständige Orchestersprache.  Musikalischer Reichtum und Raffinesse des 4. Satzes gehören für uns zum anrührend Schönsten in der Geschichte der Sinfonie.
In unserer sonntäglichen Sendung „Lust auf Klassik!“ bei Radio Megawelle am 23. November von 10 - 12 Uhr ist das Werk vorab zu hören.

Hans Rueda
hans.rueda@wochenblatt.es






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