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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Musik > Beethoven, Weber, Mendelssohn’s „Schottische“

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Viermal Sinfonieorchester von Teneriffa im Auditorium von Santa Cruz

Beethoven, Weber, Mendelssohn’s „Schottische“

Klassikfans dürfen sich auf vier große Konzerte des OST – Orquesta Sinfónica de Tenerife – im kommenden Frühlingsmonat im Auditorium von Santa Cruz freuen. Dreimal, am 6., 13., u. 20. März, wird Chefdirigent Lü Jia dann am Pult stehen. Das Konzert am 28. März leitet der Niederländer Lawrence Renes, Generalmusikdirektor in Bremen.



OST-Chefdirigent Lü Jia
Fotogalerie© OST
OST-Chefdirigent Lü Jia
20.02.2009 - Teneriffa - Solist des Konzerts am 06. März ist der  Fagottist Sergio Azzolini. Der 1967 im italienischen Bozen geborene Musiker wird mit den OST-Sinfonikern zwei Werke für Fagott und Orchester zu Gehör bringen: Carl Maria von Webers im Jahr 1813 geschriebenes „Andante und Rondo im ungarischen Stil“, Werkverzeichnis J 79, und eine Komposition von W. Merz, „Le Boudoir d’ Aphrodite“. Webers liebenswürdiges Werk von gerade einmal 10 Minuten Dauer erfreut sich im schmalen Solorepertoire der Fagottisten großer Beliebtheit. Weber bietet in diesem kleinen Konzertjuwel dem Solisten alle Möglichkeiten, Vielfalt und Klang seines Instruments Fagott voll auszuschöpfen.
Eingeleitet wird das Konzert mit der Beethoven-Ouvertüre „Die Geschöpfe des Prometheus“, op. 43. Sie ist die Einleitung seiner gleichnamigen Ballettmusik, uraufgeführt am 28. März 1801 in Wien. Bis heute zählt diese wirkungsvolle Ouvertüre von nur 5 Minuten Spieldauer zu Ludwig van Beethovens beliebtesten Kompositionen, ideal geeignet zur Einleitung oder als Zugabe in Orchesterkonzerten. Ihr Hauptthema ist dem der 1. Sinfonie verwandt. Wörtlich vorweggenommen wird das Thema, das später im Schlusssatz der „Eroica“, Beethovens 3. Sinfonie, wieder auftauchen wird.
Im Mittelpunkt des Konzerts wird in diesem Mendelssohn-Jahr (200. Geburtstag 3. Februar 1809) dessen 3. Sinfonie, genannt die „Schottische“ stehen. Der Gedanke zu diesem Werk kam Felix Mendelssohn Bartholdy (fälschlich meist mit Bindestrich geschrieben), während seiner Schottlandreise. Es beanspruchte nach Entwürfen von 1829-32 einen langen Reifeprozess. Erst 1842 wurde dieses große Meisterwerk von ca. 40 Minuten Spieldauer uraufgeführt. In dieser Sinfonie finden Anregungen Niederschlag, die Mendelssohn von der schottischen Landschaft, von historischen Gedenkstätten (z.B. an Maria Stuart) und von der eigenartigen Volksmusik des Landes empfing. Einige Melodien, vor allem das volkstümliche Thema des „Vivace“ im Finale sollen unmittelbar von altschottischen Weisen inspiriert sein. Wiederum handelt es sich bei diesem Werk nicht um eine reine Programmmusik, sondern um eine formvollendete, stimmungsvolle Sinfonie, wie etwa auch seine „Italienische“.
Unbestritten ist die „Schottische“ Mendelssohn’s bedeutendstes sinfonisches Werk. Insbesondere der 1. Satz bildet mit seinem poetischen Gehalt eines der schönsten Beispiele romantischer Musik. Die langsame Einleitung im ernsten Ton einer schwermütigen Ballade zählt zu den größten Szenen der Klassik überhaupt.
Über die nächsten Konzerte des OST im März werden unsere Leser/innen in den Folgeausgaben des „Wochenblatts“ informiert werden.

Hans Rueda

Leider ist trotz mehrfacher Vorschläge an die Administration dieses hervorragenden Orchesters bisher nicht erreicht worden, dass die Programmhefte vor Konzertbeginn bereits im Foyer des Auditoriums ausliegen oder verteilt werden. Diese werden ausschließlich erst bei Einlass des Publikums an den Saaltüren ausgegeben, also wenige Minuten vor Konzertbeginn. Auch wenn man des Spanischen mächtig ist, vermag niemand dann die umfangreichen, liebevoll und aufwendig gestalteten Programmhefte noch zu lesen. Das ist bedauerlich und entwertet auch zum großen Teil die Arbeit der Heft­redaktion. Die uns gegebenen Hinweise auf hierdurch entstehende Papiervergeudung, oder dass man die Informationen vorher bereits im Internet lesen könne, sind für uns nicht nachvollziehbar bzw. stichhaltig. Dann bräuchte man die Programmhefte erst gar nicht mehr zu drucken, oder?
Ihre Meinung hierzu würde uns interessieren.







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