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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Teneriffa-Sinfonieorchester mit Spanisch-Lateinamerikanischem Programm am 3. Dezember im Auditorio

Kanarische Geigerin Eva León – Solistin in Sarasates „Carmen-Fantasie“

Pablo Sarasate war der Teufelsgeiger der zweiten Hälfte seines Jahrhunderts. Dieser 1844 in Pamplona geborene größte Geiger Spaniens war auch als Komponist sehr erfolgreich.



Eva León
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Eva León
25.11.2010 - Teneriffa - Seine „Carmen-Fantasie“ von 1883 für Violine und Orchester nutzt Themen aus Bizets Oper. Bis heute ist sie d a s Show- und Bravourstück aller Geiger, beliebt beim Konzertpublikum und auf ungezählten Schallplatten-Einspielungen dokumentiert. Die auf den Kanaren geborene junge Geigerin Eva León ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe und debütierte triumphal in der New Yorker Carnegie Hall. Die Kritik war von ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung und ihrer stupenden Technik hingerissen: „Ein großes Geschenk Spaniens an die Musikwelt!“ Im Konzert des „OST“  unter der Leitung von Maestro Manuel Hernández-Silva am 3. Dezember im Auditorium von Santa Cruz dürfen Violin-Fans die Künstlerin neben der „Carmen-Fantasie“ auch noch in Sarasates ebenso berühmten „Zigeunerweisen“ von 1878 erleben. Vielen gilt d i e s e s Werk für Violine und Orchester als des Komponisten bestes. Unsere Empfehlung: Nichts wie hin, und sich selbst ein Urteil bilden!
Mit Manuel Hernández-Silva wurde für das Konzert ein Dirigent verpflichtet, der als Orchesterleiter von großem Charisma gilt, bereits in jungen Jahren erfolgreich als Chef des Simon Bolivar Symphonic Orchestra und des Wiener Mozart Orchesters.In Wien hatte er zuvor sein Studium erfolgreich abgeschlossen und mehrere Dirigentenwettbewerbe gewonnen.
Nicht fehlen in einem Spanischen Konzertprogramm darf Manuel de Falla (1876 - 1946). Nachdem de Falla nach Abschluss seiner Studien bei Felipe Pedrell, bei dem auch sein berühmter spanischer Komponistenkollege Albéniz studierte, zunächst mit der Komposition von Zarzuelas in seinem Heimatland auf sich aufmerksam gemacht hatte, ging er 1905 nach Paris. Das war sein lang gehegter Wunsch gewesen. Nach dem Gewinn zweier  Wettbewerbe konnte de Falla sich ihn erfüllen. In Paris gewann er die Freundschaft von Debussy, Dukas und Ravel. Der rege Austausch mit diesen Musikern und das kosmopolitische Klima der Musikstadt Paris förderten seine musikalische Entwicklung enorm. De Falla reifte zum europäischsten unter den spanischen, und zum spanischsten unter den europäischen Komponisten. Weltberühmt wurde Manuel de Falla mit seinem großen Ballett-Erfolg „Der Dreispitz“. Seine 2. Suite daraus von 1925 ist an diesem Konzertabend zu erleben.
Mit vier Tänzen aus „Estancia„, einer Komposition des 1916 in Buenos Aires geborenen Alberto Ginastera, ist Musik aus Argentinien im Konzert vertreten. Alberto Ginastera verband in seiner Musik traditionelle Rhythmen argentinischer Folklore mit der Harmonik moderner klassischer Musik.. Ginastera komponierte oft in freier Tonalität. Dabei haben die Dissonanzen in seinen Werken nicht Provokation zum Ziel sondern sind Teil einer persönlichen Klangsprache. Im Jahr 1971 übersiedelte Ginastera von Argentinien nach Genf, wo er 1983 starb.
Silvestre Revueltas Sánchez wurde 1899 in Santiago Papasquiaro in Mexiko geboren und starb 1940 in Mexiko-Stadt. Er war Komponist, Geiger und Dirigent. Er schrieb Filmmusik, Kammermusik, Lieder und eine Anzahl weiterer Werke. Seine im Konzert zu hörende Orchester-Suite „Redes„ aus dem Jahr 1935 ist tonal, jedoch häufig dissonant, voll vitaler Rhythmik und hat einen unverkennbar mexikanischen Einschlag.

Hans Rueda






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