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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Zwei deutsche Künstler sind zu Gast auf Teneriffa: ein Konzertorganist und ein Maler

Engel und Sterne – Orgelmusik und Gemälde

Zum Jahreswechsel passen gut romantische und harmonische Musik und ansprechende, farbige und ausdrucksvolle Gemälde.



Fotogalerie
25.12.2010 - Teneriffa - Man kann gut noch einmal über die zwölf vergangenen Monate in Muße und Ruhe nachdenken und sich Gedanken über das nun beginnende Jahr machen, man kann sich aber auch einfach von den schönen Orgelklängen und den Farbkompositionen beeindrucken lassen, sie genießen.
Zwei deutsche Künstler sind zum Jahreswechsel zu Gast auf Teneriffa: ein Konzertorganist und ein Maler, beide aus Hagen (Westfalen). Seit vielen Jahren kombinieren Kantor Roland Voit und Studiendirektor Herbert Grawe eindrucksvolle Orgelkompositionen mit neuen Gemälden, die speziell zu diesen Kompositionen geschaffen werden.
Das neueste Werk (entstanden in 2010) ist ein Triptychon über die Welt des Jupiter, das Herbert Grawe zu der Komposition „Harmonice Mundi Iovis“ kreiert hat : Der Mathematiker Günter Bergmann (100. Geburtsjahr) schuf im Gedenken an den Mathematiker Johann Kepler (und dessen Entdeckungen um die Welt des Jupiter vor 400 Jahren) eine fünfsätzige Orgelkomposition, die nun von dem Mathematiker und Künstler Grawe in faszinierenden Farben als ein Triptychon malerisch dargestellt wurden. Zahlreiche Bildausschnitte und Farbkombinationen werden in dem Orgelkonzert per Beamer projiziert, wenn die musikalische und die künstlerische Komposition zu erleben sind.
Mit einer Bildreihe desselben Malers beginnt das Programm, wenn viele verschiedene Gemälde zu der wunderschönen, hochromantischen Orgelkomposition „Angelus“ von Franz Liszt gezeigt werden. Damit wird auch das Liszt-Jahr 2011 eröffnet, das in unzähligen Veranstaltungen an den 200. Geburtstag des Komponisten erinnern wird.
Bei den einzelnen Abschnitten in dem Orgelwerk, die von stillen Glockenklängen bis zum jubelnden Gloria und wieder zurück zum weit entfernten Läuten führen, werden immer wieder neue Ausschnitte der unterschiedlichen Gemälde eingeblendet.
Als der Komponist Johannes Michel (* 1962) von Kantor Voit gefragt wurde, ob er sich bei der Schaffung des Orgelzyklus mit dem Titel „Kirchenfenster“ bestimmte Fenster in einer Kathedrale oder in einem speziellen Dom ausgesucht und dazu die Musik geschrieben habe, verneinte er dies und sprach von eigenen Ideen und Vorstellungen solcher Fenster. Daraufhin – in Absprache mit dem Komponisten – hat Kantor Voit die Musik auf CD eingespielt und Herbert Grawe diese Aufnahme als Grundlage für die Kirchenfenster-Gemälde zur Verfügung gestellt.
Um die ganz besonderen Ausdrucksarten sowohl der Musik als auch der Gemälde für das Publikum eindrucksvoll darzustellen, werden in dem Konzertprogramm fünf Stücke aus diesem Orgelzyklus jeweils zweimal gespielt:
Zunächst hört das Publikum die Komposition, ohne dabei ein Bild zu sehen, danach wird das Gemälde eingeblendet, ohne dass die Orgel spielt, danach erst wird dasselbe Werk noch einmal gespielt, wobei nun die Bildausschnitte eingeblendet werden.
Kantor Roland Voit, der schon mehrfach auf Teneriffa konzertiert hat, spielt außerdem noch drei kleine Werke von Max Reger („Gott des Himmels und der Erden“, „Jauchz, Erd und Himmel, juble hell“ und „Wie schön leuchtet der Morgenstern“), um in dem Konzertablauf die Präsentation der stilistisch unterschiedlichen Gemälde voneinander abzugrenzen.
Die erste Aufführung dieser Kombination von Kunst und Musik findet am Silvesterabend, 31.12.2010, um 20.30 Uhr in der Kathedrale in La Orotava statt, das Programm wird außerdem am Sonntag, dem 2. Januar 2011 in der katholischen Kirche in El Médano angeboten. Dort beginnt das Konzert bereits um 20 Uhr.
Beide Gemeinden laden ganz herzlich zu diesem ungewöhnlichen und faszinierenden Programm mit vielen Engeln und Sternen und mit wunderschöner Orgelmusik ein.




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