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Intendantin Candelaria Rodríguez will mit Klassikern wie Mozart, Beethoven und Haydn die Konzerthäuser füllen

Konservatives Klassikprogramm beim 28. Festival de Canarias

Die Neue Musik hat gegenwärtig keine Chance, ihren Raum im klassischen Musikfestival der Kanaren zu vergrößern. Dies wurde bei der Vorstellung des „Festival de Música de Canarias“ deutlich, das im Januar und Februar 2012 zum 28. Mal stattfinden wird. Intendantin Candelaria Rodríguez erklärte bei der Programmpräsentation: „Wenn ich Konzerthäuser füllen möchte, kann ich dies nicht mit zeitgenössischer Musik erreichen“.



Am 13. und 14. Februar wird das Orquesta de Valencia unter der Leitung von Zubin Mehta zu erleben sein. Der indische Maestro dirigierte schon bei den Eröffnungskonzerten des Musikfestivals 2010 die Staatskapelle Dresden.
Fotogalerie© EFE
Am 13. und 14. Februar wird das Orquesta de Valencia unter der Leitung von Zubin Mehta zu erleben sein. Der indische Maestro dirigierte schon bei den Eröffnungskonzerten des Musikfestivals 2010 die Staatskapelle Dresden.
28.08.2011 - Kanarische Inseln - Und so hat sie sich und ihrem Team bei der Zusammenstellung des Konzertprogramms 2012 die Tautologie „Die Linie eines Klassikfestivals muss die Klassik sein“ zum Motto gemacht. Schließlich herrschen klamme Zeiten für die Kultur und bei dem eingeschränkten Budget muss mehr denn je auf die Aufrechterhaltung des Ansehens des Festivals geachtet werden. Ein Imageverlust durch Qualitätsabfall in Krisenzeiten, das weiß Candelaria Rodríguez, könnte fatal sein. Deshalb setzt das renommierte kanarische Klassikfestival auf „klassische Klassiker“ wie Mozart, Beethoven, Haydn und Händel u.a. Den möglichen Einwand, dieses konservative Programm setze auf ein älteres Publikum und spreche jüngere Besucher nicht an, weist die Intendantin zurück. Auch jüngere Menschen werden von der Klassik angesprochen, obschon zugegebenermaßen das Gefühl für diese Musik meist erst ab einem bestimmten Alter entsteht. Es sei aber abwegig zu behaupten, das Publikum bei Klassikveranstaltungen sei durchweg alt. Immerhin existiere dieses Festival seit fast dreißig Jahren, und schon allein deshalb muss sich das Publikum verändert haben. Sogar Gastorchester wie die Staatskapelle Dresden hätten sich schon über die Zahl junger Konzertbesucher gewundert, so Candelaria Rodríguez. Einer der „Lockvögel“ für das jüngere Publikum im Programm 2012 sei die katalanische Theatergruppe „La Fura dels Baus“, die sich selbst als urbane Theatergruppe definiert, die szenische und musikalische Wege abseits des Traditionellen erforscht.
Die stetige Budgetkürzung (seit 2009) macht sich dadurch bemerkbar, dass die Zahl der Konzerte und Solisten im Vergleich zu anderen Ausgaben zurückgegangen ist. Dennoch erwarten das Publikum auch im kommenden Jahr Highlights: der Liste berühmter Maestros wie Ivor Bolton, Robert King, John Eliot Gardiner und Jonathan Nott sind Namen wie Zubin Mehta und Murray Perahia hinzuzufügen. Weitere Solisten sind die erfolgreiche deutsche Sopranistin Mojca Erdmann, der koreanische Pianist Jinsang Lee, der armenische Violinist Sergey Khachatryan, Klarinettist Daniel Ottensamer und Pianist Paul Lewis.
Den Auftakt machen am 10. Januar die Bamberger Symphoniker mit ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott und Werken von Mozart und Dvořák. Der amerikanische Dirigent und Pianist Murray Perahia wird die renommierte Academy of St. Martin in the Fields bei den Schlusskonzerten (u. a. Werke von Händel, Mozart Haydn und Beethoven) leiten.
Für das Festival de Música de Canarias 2012 stand ein Budget von 2,2 Millionen Euro zur Verfügung (200.000 weniger als 2011, 800.000 weniger als 2010 und sage und schreibe 1,9 Millionen weniger als 2009).




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