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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Weltklassemusiker wie Ivo Pogorelich werden im Juni auf der „Isla Bonita“ auftreten

Erstes Musik-Festival auf La Palma

Mit nur einem geringen Budget, aber in zweijähriger harter Arbeit hat Tenor Jorge Perdigón das Musik-Festival von La Palma (Festival de Música de La Palma) ins Leben gerufen, welches zwischen dem 3. und dem 18. Juni Weltklassemusiker auf der Grünen Insel vereinen wird.



13.01.2016 - La Palma -
Perdigón, der jahrzehntelang auf den bekanntesten Bühnen der Welt auftrat, konnte diverse Musiker zur Teilnahme bewegen und ein vielfältiges Musik-Programm höchster Qualität aufstellen. Der Tenor erklärte, es werde sich um ein besonderes Musik-Festival handeln, sowohl für die Künstler als auch für das Publikum, denn es sei eine Veranstaltung in kleinem Rahmen, fernab des üblichen Umfangs großer Festivals. Die Musiker würden sich allesamt freuen, denn La Palma sei für sie wie eine Oase. Auf der Grünen Insel könnten sie ungestört spazieren oder essen gehen, die Konzerte der Kollegen besuchen, die Musik und den Kontakt zu den Besuchern genießen, fernab von den oftmals unerbittlichen Musikkritikern. Bei dem Festival La Palmas ginge es darum, zu der Essenz der Musik zurückzufinden.
Pianisten wie Ivo Pogorelich oder Maria João Pires haben fest zugesagt. Pogorelich trat etwa zwei Jahrzehnte lang in allen großen Konzerthäusern der Welt auf und spielte mit den renommiertesten Orchestern, u.a. mit dem Boston Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern oder den Berliner Phil- harmonikern. Mitte der 90er-Jahre zog sich der jugoslawische Musiker aufgrund des Bürgerkrieges in seiner Heimat und aus gesundheitlichen Gründen von den großen Bühnen zurück. Er engagierte sich als UNESCO-Botschafter für sein Heimatland und gab weltweit diverse Benefiz-Konzerte. Nach Tourneen in den USA und Japan ist er seit 2010 wieder auf europäischen Konzertbühnen zu sehen. Maria João Pires gab ihr erstes Klavierkonzert mit fünf Jahren, mit sieben spielte sie bereits öffentlich Klavierkonzerte von Mozart. Die gebürtige Portugiesin studierte u.a. an der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München sowie an der Musikhochschule Hannover, der Hochburg der Pianistenausbildung. Sie steht den Medien und dem internationalen Musikbetrieb äußerst kritisch gegenüber, zieht die Intimität eines Aufnahmestudios dem Trubel der Konzertsäle vor und verfolgt die Essenz der Musik. Bei diesen beiden Ausnahmemusikern handelt es sich nur um zwei Beispiele für die Qualität der ersten Auflage des Musik-Festivals von La Palma.
Auch wird das Programm äußerst vielfältig sein und Opernarien (Don Giovanni mit den Stimmen von Paolo Gavanelli, Roberto Sacca und Eva Mei) oder Kammermusik umfassen. 
Das Festival setzt im Gegensatz zu anderen Events seiner Art auf Solisten, die vom eigenen Orchester, bestehend aus Musikern des Bolshoi-Orchesters und Musikern La Palmas, die in internationalen Bühnenhäusern tätig sind, begleitet werden. 
Perdigón verfolgt mit der Organisation und Austragung dieses besonderen Events auch die Förderung des Kultur-Tourismus auf La Palma, einer Insel mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und schleppender Entwicklung des Tourismus. Ein Grund mehr für die Musiker, beim ersten Festival La Palmas aufzutreten, so der Tenor. 
Laut Perdigón sei der Abonnement-Verkauf in den Kul-
tur-Reisebüros in Deutschland, Großbritannien und Holland gut angelaufen. Insbesondere in Deutschland würde die Nähe der Künstler zum Publikum geschätzt. 






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