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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Am 5. Februar 2006

Tag der offenen Tür im Skulpturenpark „Los Cardones“

Wie jedes Jahr am ersten Sonntag im Februar steht am 5.2.2006 von 14 bis 18 Uhr die Pforte des Skulpturenparks „Los Cardones“ der Gernot Huber-Stiftung wieder weit offen, was sonst nur für Gruppen nach vorheriger Anmeldung der Fall ist.



Auf 80.000 Quadratmetern findet der Besucher des Skulpturenparks  „Los Cardones“ unzerstörte Urnatur und Kunst.
Fotogalerie© Gernot-Huber-Stiftung
Auf 80.000 Quadratmetern findet der Besucher des Skulpturenparks „Los Cardones“ unzerstörte Urnatur und Kunst.
12.01.2006 - Teneriffa - Neues ist zu bewundern: Gerade stellte der bekannte österreichische Künstler Reinhard Brandner mit Hilfe seiner nimmermüden Frau Monika sein „Reloj de sol“ fertig, die größte horizontale Sonnenuhr auf der Insel. Die „geht“ nicht nur genau, sie fügt sich mit ihren natürlichen Materialien auch harmonisch in die Urlandschaft mit den teils jahrhundertealten Pflanzen zwischen den sie umgebenden Vulkanen ein. Ihr „Zeiger“ richtet sich exakt zum Polarstern und demonstriert damit den Winkel der Erdachse.
Im letzten Frühjahr gewann Katja von Lübtow das Stipendium der Gernot Huber-Stiftung und schuf ihr „Canción por el Teide“ aus neun riesigen kanarischen Baumstämmen.
Wer das Werk sieht, entdeckt nicht nur ein erstaunliches Kunstwerk, sondern bewundert, wie auch die Stifter Gisela und Gernot Huber selbst, die Handarbeit, die eine junge Frau mit Kettensäge, Hammer und Stecheisen schuf.
So erweitert sich der Park jährlich durch Arbeiten junger Begabungen. Gernot Huber, selbst Designer und Bildhauer, wurde einmal um eine kurze Definition des Begriffes Kunst befragt. Er meinte, „Kunst ist die Umsetzung einer kreativen Idee durch handwerkliches Können“.
Wer im Skulpturenpark der Stiftung die Bergpfade zu den teils monumentalen Werken beschreitet, wird daher nur entsprechende Arbeiten vorfinden. Nonsensekunst von Beuys-Nachahmern, die man sonst nur all zu häufig antrifft, gibt es hier nicht.
Stattdessen findet der Besucher auf 80.000 qm unzerstörter Urnatur mit einem atemberaubenden Blick über den Atlantik und zum Teide Pflanzen, die auf der Insel außerhalb der Naturschutzparks nur noch selten anzutreffen sind. Hier entwarf und baute Gernot Huber sein Haus massiv aus Cantos Canarios und führte damit dieses für lange Zeit vergessene natürliche Material auf der Insel wieder ein. Zwei felsige Barrancos schlängeln sich durch das Anwesen, flankiert von riesigen Cardones, den Kandelaberkakteen, die noch aus der Guanchenzeit stammen und nur noch überragt werden von den Skulpturen, die Huber und eingeladene Künstler und Stipendiaten schufen. So entstand  ein harmonisches Gesamtkunstwerk aus Natur, Architektur und Skulptur, das nun in die Zukunft hinein die Fortentwicklung der Bildhauerkunst ab dem Jahre 1990 dokumentiert. Die teils riesigen Werke aus Stein, Stahl, Glas und Acryl wurden arg zerzaust durch den Wirbelsturm Delta. In der Umgebung hat es ganze Gebäude eingedrückt; hier riss der Sturm sogar tonnenschwere Steinskulpturen um. Doch die Hubers gaben nicht auf. Mit Hilfe der kanarischen Nachbarn und anderen fleißigen Händen mit Hebezeug wird bis zum Tag der offenen Tür wohl das meiste wieder gerettet sein. Ein kleines Wunder zeigte sich am Tag nach dem Sturm. Während die große Terrasse übersät war mit heruntergerissenen antiken Dachziegeln, stand das „Imposible“ ungerührt zwischen entwurzelten Bäumen. Es trägt diesen Namen, weil seine 5 Toskasteine in Schräglage fast schwebend ohne feste Verbindung übereinander getürmt sind. Schwere Skulpturen daneben hatte der Orkan umgerissen. Für wissbegierige  Kunstliebhaber stehen die Hubers am Tag der offenen Tür persönlich zur Verfügung. Auch Reinhard Brandner wird dabei sein.

Skulpturenpark „Los Cardones“ der Gernot Huber-Stiftung. Anfahrt von der Autopista Sur Salida 22 San Isidro Richtung Granadilla. Am Ortsende von San Isidro große S-Kurve. 100 m danach links Einfahrt bei einem weißen Stein bei km 5,1. Geöffnet am Sonntag, dem 5. Februar 2006 von 14 -18 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung unter Telefon 922 77 23 31. Eintritt gegen eine Spende von 5 Euro für den künstlerischen Nachwuchs. Jugendliche frei. Infos: www.gernot-huber-stiftung.de






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