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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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In den Händen von Sviatoslav Belonogov ist das wertvolle Stück gut aufgehoben

„Viola d’amore“ der Vázquez-Sammlung bleibt auf Teneriffa

Die Ausstellung barocker Streichinstrumente aus der Privatsammlung von Professor José Vázquez, die im Dezember und Januar im alten Zollhaus in Puerto de la Cruz zu sehen war, hat viele Musikfreunde – Laien wie Berufsmusiker – begeistert.



Einige Stücke der Vázquez-Sammlung, die auf Teneriffa zu sehen waren.
Fotogalerie© WB
Einige Stücke der Vázquez-Sammlung, die auf Teneriffa zu sehen waren.
09.02.2006 - Teneriffa - Vor allem in den letzten Tagen der Ausstellung kamen viele Besucher, um sich die wertvollen Instrumente, darunter viele Einzelstücke, aus dem 16. bis 18. Jahrhundert anzusehen.
Ganz besonders freute sich Professor Vázquez über den Besuch einer Reihe von Musikern des Symphonieorchesters von Teneriffa. Bei dieser Gelegenheit wurde unter Beweis gestellt, dass alle Instrumente der Sammlung in einwandfreiem Zustand und spielbar sind. Wie Professor Vázquez dem Wochenblatt berichtete, wurde spontan musiziert, und alle, die das Glück hatten, das improvisierte Konzert zu hören, waren begeistert von dem hohen Niveau. Kein Wunder, denn immerhin spielten da große Musiker eines namhaften Symphonieorchesters die antiken Instrumente.
Besonders begeistert von der Sammlung zeigte sich Sviatoslav Belonogov, Solobratschist des Inselorchesters. Er bat José Vázquez um die Erlaubnis, eine Viola d’amore spielen zu dürfen – ein Wunsch, den ihm der Professor gerne erfüllte. Aus einer Vitrine wurde die Viola d’amore von Salomon genommen, gestimmt, und Sviatoslav Belonogov begann zu spielen.
Professor Vázquez berichtete, dass der Bratschist diese Viola meisterhaft spielte und kaum aufhören konnte. Er spielte immer schwerere Stücke und die Zuhörer waren begeistert. Hingerissen war auch Professor Vázquez, der Sviatoslav Belonogov anschließend anbot, ihm eine Viola d’amore als Dauerleihgabe zu überlassen. Dieses Angebot nahm Belonogov gerne an, und so bekam er von José Vázquez die Viola d’amore von Matthias Fichtl, Wien, 1711, mit nach Hause.
Sviatoslav Belonogov wurde 1965 in Russland geboren. 1971 begann er sein Musikstudium, das er 1992 an der „Höheren Musikschule Russlands“ mit dem Master of Fine Arts beendete.
Er gewann den ersten Preis des Nationalen Viola-Wettbewerbs der Sowjetunion (1988) und den Internationalen Wettbewerb Dmitri Shostakovich für Streichquartette (1993). Er spielte für das Moskauer Symphonieorchester und andere berühmte russische Orchester. Seit 1997 ist Sviatoslav Belonogov Solobratschist des Symphonieorchesters von Teneriffa.




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