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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Ausstellungen > Kriegsreporterin Christine Spengler stellt bei CajaCanarias aus

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Die Ausstellung läuft in der Sala de Arte in La Laguna noch bis 23. April

Kriegsreporterin Christine Spengler stellt bei CajaCanarias aus

Die französische Kriegsreporterin Christine Spengler versicherte bei der Eröffnung ihrer Ausstellung im Saal der Sparkasse CajaCanarias in La Laguna, dass sie als Frau eine andere Perspektive der Kriegsgebiete eingefangen hat als männliche Fotografen.



Die Kriegsreporterin zeigt in der Ausstellung Aufnahmen aus verschiedenen Kriegsgebieten.
Fotogalerie© CajaCanarias
Die Kriegsreporterin zeigt in der Ausstellung Aufnahmen aus verschiedenen Kriegsgebieten.
23.03.2006 - Teneriffa - Eine Frau zu sein habe ihr einen Vorteil verschafft und ihr ermöglicht, Aufnahmen zu machen, die einem Mann nie gelungen wären, sagt sie und räumt ein, dass die Gefahr an jeder Ecke lauerte und sie jede Minute, jede Sekunde um ihr Leben bangen musste. „Im Gegensatz zum Stierkämpfer, dem der Tod nur in einem bestimmten Moment auflauert, ist das Leben eines Kriegsreporters in jedem Augenblick gefährdet“, erklärt Spengler. Trotzdem riskierte es die Fotografin immer wieder. Teil ihrer Lebensphilosophie sei es außerdem, kein Rückflugticket zu kaufen, wenn sie in ein Krisengebiet reist. Die Rückreise buche sie erst, wenn sie davon überzeugt sei, dass sie ihre Arbeit zu ihrer Zufriedenheit beendet hat.
Im Ausstellungssaal der CajaCanarias in La Laguna wird bis 23. April ihre Fotoreihe „Die Kriegsjahre“ mit Bildern aus dem Vietnamkrieg, dem  Krisengebiet in der Westsahara und die Kriege im Iran und in Afghanistan sowie Revolten in Irland gezeigt. Um dem Ausstellungssaal die richtige Stimmung zu verleihen, hat die Fotografin ihn mit roten und weißen Rosen geschmückt und die Wände mit eigenen Zitaten beschrieben, wie z. B.: „Ich wünschte, dass unsere Kriegsbilder schreien könnten, dass aus ihnen dieselben fürchterlichen Schreie erklingen würden, die mich in meinen Träumen verfolgen.“ Außerdem seien ihre Bilder „nicht nur Fotos von Toten, sondern Aufnahmen historischer Momente“, unterstreicht sie.
Im Rahmen der Ausstellung wird auch die Burka gezeigt, die Christine Spengler während ihrer Zeit in Afghanistan trug.

Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden

Christine Spengler definiert sich als Autodidaktin und erzählt, dass sie eigentlich Schriftstellerin werden wollte. Ihre Begeisterung für die Fotografie begann mit 23 Jahren, auf einer Reise in den Tschad, die sie nach dem Tod des Vaters zusammen mit ihrem Bruder unternommen hatte. Dort erlebte sie eine Attacke der Rebellen, wurde verhaftet und kam zusammen mit ihrem Bruder ins Gefängnis. Später wurde sie an Frankreich ausgeliefert und beschloss nach dieser Episode, Kriegsreporterin zu werden.
Die Ausstellung bei der CajaCanarias läuft bis 23. April und ist von Montag bis Freitag von 11.00 bis 13.00 und von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.
Adresse: Sala de Arte (antigua) de CajaCanarias, Plaza de la Concepción, 14, Edificio Belén, bajo.






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