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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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CajaCanarias präsentiert eine Ausstellung über das Lebenswerk von César Manrique

Die Erkenntnis der Landschaft

Ein halbes Jahr nach dem 20. Todestag des genialen Landschaftsarchitekten und Künstlers von Lanzarote widmet die Kulturstiftung der CajaCanarias auf Teneriffa César Manrique eine umfangreiche Retrospektive. „La Conciencia del Paisaje“ (Die Erkenntnis oder das Bewusstsein der Landschaft) zeigt 83 Werke – Gemälde, Skulpturen, Bilder, Entwürfe, Dokumente und Installationen, bei deren Betrachtung der Besucher die einzigartige künstlerische Ausdrucksweise Manriques erfährt.



Fotogalerie© EFE
14.04.2013 - Teneriffa - In verschiedenen Teilbereichen ist die Ausstellung eine Zeitreise von den 40er bis in die 90er Jahre. Beginn des Rückblicks auf das Leben und Schaffen des Künstlers ist am Strand Famara auf Lanzarote, wo seine Naturverbundenheit deutlich wird. Die Ausstellung begleitet Manrique weiter auf seinem Weg nach Madrid und New York, durch seine verschiedenen kreativen Phasen bis hin zu seiner Facette als Umweltaktivist, der sich mit Leidenschaft für den Erhalt der landschaftlichen Werte seiner Heimat einsetzte.
Die Ausstellung kann bis 10. August in den Ausstellungsräumen der CajaCanarias in Santa Cruz de Tenerife (Plaza del Patriotismo, 1) und La Laguna (Plaza del Adelantado, 1) besucht werden. Geöffnet Mo.-Sa. 11.00-14.00 und 17.00-20.00 Uhr. So. und an Feiertagen geschlossen.
Eintritt für Kunden der CajaCanarias, Studenten und Personen über 65 Jahre frei. Nichtkunden 1 Euro, Nichtresidenten 3 Euro.
Ab 14. September wird die Ausstellung im Centro de Arte La Regenta in Las Palmas de Gran Canaria gezeigt.

César Manrique wurde am 24. April 1919 in Arrecife geboren. Schon sehr früh zeigte sich sein Zeichentalent und seine Bewunderung für Künstler wie Picasso, Matisse und Braque.
1936 zog er freiwillig in den Spanischen Bürgerkrieg und kämpfte auf der Seite General Francos. Über seine Kriegserlebnisse wollte Manrique nie sprechen und soll, als er 1939 nach Hause zurückkehrte, seine Uniform ausgezogen, wütend mit Füßen getreten und angezündet haben.
Nach Kriegsende begann er an der Universität La Laguna auf Teneriffa ein Bauingenieur-Studium, das er jedoch nach zwei Jahren abbrach, um nach Madrid umzuziehen und dort dank eines Stipendiums die Akademie der Schönen Künste zu besuchen. 1945 schloss er sein Studium mit dem Meistertitel für Zeichnen und Malen ab, und 1951 arbeitete er erstmals mit einem Architektenteam zusammen.
Seine erste Einzelausstellung hatte er bereits 1942 in seiner Heimatstadt Arrecife.
1964 siedelte er nach New
York über, eine Zeit, die seine künstlerische Laufbahn wesentlich beeinflusste.
Vier Jahre später kehrte er nach Lanzarote zurück und widmete sich intensiv dem Umweltschutz. Ab 1973 begann seine Zusammenarbeit mit dem Architekten Fernando Higueras. Gemeinsam führten sie diverse Projekte durch – angefangen beim Mirador del Río.  
In den 70er und 80er Jahren zeichnete er sich durch die Schaffung von harmonisch in die Natur integrierten Lebensräumen aus. Er war auch an zahlreichen Projekten auf anderen kanarischen Inseln und auf dem spanischen Festland beteiligt.
1978 wurde er in Berlin mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde ihm von König Juan Carlos das Große Verdienstkreuz für sein Engagement im Umweltschutz verliehen. 1980 erhielt er vom König die Goldmedaille der Schönen Künste.
César Manrique starb am 25. September 1992 bei einem Verkehrsunfall in der Nähe seines Wohnhauses in Haría.







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