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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Ausstellung in La Laguna

Naturschatz der Kanaren

Die Kulturabteilung der Fundación Mapfre hat am 16. April in La Laguna die Ausstellung „La historia de Isora, matriarca de una manada de calderones en el piélago“ eröffnet.



Fotogalerie
06.05.2015 - Teneriffa -
Die Ausstellung setzt sich aus zahlreichen Naturfotografien zusammen, die der passionierte Unterwasserfotograf Teo Lucas und sein Freund und Kollege, der Unterwasserfilmer Rafa Herrero, als Bilddokumentationen des Artenreichtums in den Gewässern der Kanaren aufgenommen haben. Ursprung und Drehbuchvorlage ist die Geschichte des Grindwalweibchens Isora, das mit seiner Familie in den küstennahen Gewässern des Atlantiks vor Guía de Isora zu Hause ist. Teo Lucas ist von sämtlichen Meeresbewohnern fasziniert, hat jedoch eine Schwäche für Grindwale. „Wir haben über diese Meeressäuger unheimlich viel gelernt. Es sind sehr intelligente Tiere, die sich komplexen Umweltgegebenheiten angepasst haben“, schwärmt er und fügt noch einige Besonderheiten und Tugenden dieser wunderbaren Tiere hinzu: „Die Großmütter können sich zwar nicht mehr fortpflanzen, können aber ein Leben lang den Nachwuchs säugen. Auch wird niemals ein Mitglied der Familie verlassen oder verstoßen. Wir haben während unserer Beobachtungen sehr bewegende Momente erlebt“.
Naturfotograf Teo Lucas und Rafa Herrero, Unterwasserfilmer und Direktor von Aquawork Filmaciones Submarinas, haben zwischen den Jahren 2011 und 2012 unzählige Stunden auf einem Schlauchboot verbracht, um diese einzigartige Sammlung von Bildern zu schaffen. Während sie von den Wellen geschaukelt wurden, konnten sie die verschiedensten Meeressäuger beobachten. Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis), der Zügeldelfin oder auch Atlantischer Fleckendelfin (Stenella frontalis), der Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus), der Brydewal (Balaenoptera edeni) oder der Blainville-Schnabelwal (Mesoplodon densirostris) sind nur einige der Meeressäuger, die sie auf ihren Streifzügen – die meisten davon vor der Südküste Teneriffas, bei Guía de Isora – ablichten und filmen konnten. „Nirgends sonst auf der Welt kann man mit solcher Sicherheit sagen, dass man Meeressäuger sehen wird, und das ohne die Küste aus den Augen zu verlieren“, sagt Teo Lucas. Die Artenvielfalt und die Tatsache, dass die Meeressäuger sich so nahe bei der Küste aufhalten, machten den Wert dieses wahren Naturschatzes aus, erklärt er und wundert sich, dass die zuständigen lokalen Politiker diesen Schatz offenbar noch nicht entdeckt haben. Für ihn ist es unverständlich und unverzeihlich, dass es auf der Insel bislang noch kein Museum für Meeressäuger gibt.
Die Ausstellung „La historia de Isora“ ist eine umfassende Darstellung des Artenreichtums in den Gewässern der Kanaren und verfolgt auch eine Bildungsmission. Informationstafeln und ein Unterwasserfilm ergänzen die ausgestellte Fotoserie. 
Die Ausstellung in La Laguna (Fundación Mapfre Guanarteme, Plaza de San Cristóbal, 20) kann bis 29. Mai von 10.00 bis 13.00 und von 18.00 bis 21.00 Uhr besucht werden.





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