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Home > Kanarische Inseln > Nachrichten > Gesundheit > Zehn Regionen gewähren den Immigranten die ärztliche Behandlung

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Unter anderem die Kanarischen Inseln setzen sich über die Gesundheitsreform und ihre einschneidenden Sparmaßnahmen hinweg

Zehn Regionen gewähren den Immigranten die ärztliche Behandlung

Die Hilfsorganisation Médicos del Mundo (Ärzte der Welt) hat in einer Studie mit dem Titel „Zwei Jahre Gesundheitsreform: Mehr menschliche Leben in Gefahr“ über deren Auswirkungen informiert. Dabei wurden insbesondere die Beschneidung der gesundheitlichen Versorgung illegaler Einwanderer und die Medikamentenzuzahlungen beleuchtet.



19.04.2014 - Kanarische Inseln - Madrid - Laut dem Bericht haben sich zehn Autonome Regionen den staatlichen Anweisungen widersetzt und den Zugang für illegale Einwanderer zu den Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems aufrechterhalten und zwar Andalusien, Asturien, Aragonien, die Kanarischen Inseln, Kantabrien, Katalonien, Extremadura, Galicien, Valencia und das Baskenland.
Madrid, Murcia, Kastilien und León, die Balearen und La Rioja lassen eine Ausnahme bei chronischen oder psychischen Krankheiten sowie bei Gefährdung der Volksgesundheit zu.
Nur Kastilien-La Mancha hat das staatliche Dekret zur „Nachhaltigkeit des öffentlichen Gesundheitssystems“, das harte Sparmaßnahmen vorsieht, komplett umgesetzt. (Navarra wurde ausgenommen, weil die Rechtslage in dieser Autonomen Region sehr undurchsichtig ist.)
Médicos del Mundo sollen über tausend Fälle vorliegen, bei denen eine Verletzung der universellen Gesundheitsversorgung vorliegt. Am häufigsten handelt es sich um Einwanderer, denen die Krankenversicherungskarte oder die Behandlung versagt wurden. Doch sollen der Hilfsorganisation auch Beschwerden von Personen vorliegen, welche die spanische Staatsangehörigkeit angenommen haben, und die nicht ausreichend über die Verlängerung ihres Krankenschutzes informiert wurden.
Weiterhin erfasst der Bericht Fälle von schwangeren und minderjährigen illegalen Einwanderern – Personengruppen, die von der Beschneidung der gesundheitichen Versorgung ausgenommen wurden –, denen die Behandlung versagt oder in Rechnung gestellt wurde. Andere wiederum hätten vor der Behandlung eine Kostenübernahmeerklärung unterzeichnen müssen. 
Die Hilfsorganisation fordert von der Regierung die Wiederherstellung der universellen Gesundheitsversorgung, die Abkehr von der auf Herkunft oder Situation zurückgeführten Ungleichbehandlung sowie die Abschaffung der Zuzahlungen auf bestimmte, im Krankenhaus verabreichte Medikamente.
Weiterhin plant die Organisation diverse Protestaktionen.




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