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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Ein feierliches und fröhliches Jubiläumsfest in San Telmo

40 Jahre deutschsprachige katholische Gemeinde auf Teneriffa

40 Jahre deutschsprachige katholische Gemeinde, das ist schnell gesagt, aber lang gelebt. Umso schöner, dass dieses denkwürdige Jubiläum so feierlich und fröhlich gefeiert werden konnte.



Diakon Bertram Bolz und Bischof Bernardo Álvarez während des feierlichen Pontifikalamtes.
Fotogalerie© WB
Diakon Bertram Bolz und Bischof Bernardo Álvarez während des feierlichen Pontifikalamtes.
06.11.2008 - Teneriffa - Wie wichtig unsere kleine, stetig wachsende und durch die Urlauber auch stetig wechselnde Gemeinde tatsächlich ist, lässt sich unter anderem daraus entnehmen, dass der Vertreter des Auslandssekretariats der Deutschen Bischofskonferenz, Msgr. Wolfgang Miehle, trotz seines randvollen Terminkalenders extra zu dieser Feier nach Teneriffa angereist ist, um buchstäblich mit dem – natürlich in der Sakristei abgestellten – Koffer in der Hand an dem feierlichen Pontifikalamt  teilzunehmen, das vom Bischof der Diözese Teneriffa, Bernardo Álvarez Afonso, zelebriert wurde. Der hatte seine Teilnahme mit überraschender Selbstverständlichkeit zugesagt; immerhin sind wir ja nur eine kleine und zudem ausländische Gemeinde. Ebenso war der deutsche Konsul Peter-Christian Haucke extra von Gran Canaria herübergeflogen.
Peinlich allerdings – ja, alles muss gesagt werden – die Tatsache, dass die Stadt Puerto de la Cruz die Einladung komplett ignoriert hat und es nicht einmal für nötig hielt, eine Absage zu schicken. Wahrlich kein Glanzstück der Lokalpolitiker.
Die kleine Kapelle San Telmo war dann auch rappelvoll, was in den vergangenen Jahren ja eigentlich kein Novum, sondern eher der Normalzustand ist. Besonders war jedoch, dass diesmal ein Lautsprecher am Seitenfenster angebracht war, wo draußen bereits Tische und Bänke für den anschließenden Umtrunk mit der Gemeinde aufgestellt waren. So fanden sich dort mehr und mehr Passanten ein, die stehenblieben, horchten, und sich dann dort leise niederließen, um im Angesicht des Meeres diesen ganz besonders schönen und erhebenden Gottesdienst mitzuerleben.
Die anschließenden Gruß­worte der einzelnen Festredner waren insgesamt von so viel Anerkennung und Verbundenheit zur Gemeinde und auch humoriger Festlaune geprägt, dass den Anwesenden ganz warm ums Herz wurde. Besonders beeindruckend die Rede von Msgr. Miehle, aus der unglaublich viel Herzlichkeit und Fürsorge für unsere kleine Gemeinde deutlich wurde.
Konsul Haucke machte die Bedeutung klar, die die seel-sorgerische Arbeit der Gemeinde auch für ihn hat, der mit dem Konsulat in Gran Canaria für alle sieben Kanareninseln zuständig ist und speziell seine Dankbarkeit für die flüssige Zusammenarbeit in Sozialfällen aussprach (wobei dem einen oder anderen Zuhörer schon der Gedanke kam, dass es mit Sicherheit ein Fehler war, das Konsulat auf Teneriffa zu schließen – aber das gehört natürlich nicht hierher).
Besonders anrührend war das Geschenk, das von der evangelischen Gemeinde überbracht wurde: ein Mandelbäumchen, das im Garten von Haus Michael gepflanzt werden soll und von Kirchenvorstand Hartmut Rust mit dem Wunsch überreicht wurde, künftig zur Mandelbaumblüte ein katholisch-evangelisches Gemeindefest zu feiern, auf dass die Gemeindearbeit wach­se, blühe und gedeihe und Früchte trage.
Fazit: Es war ein wunderschönes und dem Anlass angemessenes Fest, das wieder einmal zeigte, wie lebendig unsere Gemeinde ist.
Wer die 40 Jahre Gemeindegeschichte mitgelebt hat, wird wissen, dass es ein derartig gut funktionierendes Gemeindeleben mit einem so enormen Veranstaltungsangebot wie in den letzten Jahren in dieser Weise hier noch nie gegeben hat und dass dies zweifellos auf das große Engagement und den unermüdlichen Einsatz und die Motivation von Andrea und Bertram Bolz sowie auf die Offenheit der beiden für neue Ideen und Anregungen zurückzuführen ist. Diese Früchte konnten wieder einmal bei diesem Gemeindefest reich geerntet werden, denn all den Helfern, die hinter den Kulissen dazu beitragen haben, dass es so schön geworden ist, sei ein herzlicher Dank ausgesprochen, auch in dem Sinne, dass hier wieder einmal ganz deutlich wurde, was „Gemeinde sein“ eigentlich bedeutet.




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