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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Auf der kleinsten Kanareninsel findet bis 25. Oktober der Unterwasserfotografiewettbewerb „Fotosub 2009“ statt

El Hierro – ein Garten Eden unter Wasser

Die 278 Quadratkilometer kleine Kanareninsel El Hierro ist für vieles berühmt. Die Ruhe fernab vom Touris­tenrummel, die unberührten Landschaften, die Rieseneidechsen u.v.m. Unter Tauchern ist El Hierro aber vor allem wegen der herrlichen Unterwasserwelt bekannt.



Fotogalerie
25.10.2009 - El Hierro - Vom Leuchtturm von Orchilla bis zum Fischerort La Restinga erstreckt sich das „Mar de las Calmas“ – Meer der Ruhe–, das seinen Namen wegen der für den Atlantik ungewöhnlich ruhigen See trägt, die hier im Südwesten der Insel meist herrscht. Windgeschützt, weitgehend strömungsfrei und ohne steil abfallende Abgründe offenbart sich hier dem Taucher ein wahrer Garten Eden unter Wasser. Kein Wunder, dass dieses versteckte Paradies am südlichsten Zipfel Europas nicht nur bei Hobbytauchern als Insider-Tipp gilt, sondern auch bei Unterwasserfotografen und -filmern weltweiten Ruf genießt.
Mar de las Calmas wurde vor mehr als zehn Jahren zum Meeresreservat erklärt und ist mit einer Fläche von 7,21 Quadratkilometern und 21 Kilometern Küste das kleinste Meeresreservat Spaniens. Die Initiative zur Gründung dieses Reservats ging übrigens von den Inselfischern aus, die dadurch ihre Zukunft sichern wollten. Im Kerngebiet des Reservats ist selbst das Tauchen verboten, doch die Randgebiete bringen genug Sehenswertes vor die Taucherbrille.
Alljährlich findet hier ein Unterwasserfotografiewettbewerb statt, an dem Profis aus aller Welt teilnehmen. Der diesjährige „Open Fotosub Isla de El Hierro“ – vom 18. bis 25. Oktober – gestaltet sich besonders international, denn es nehmen vier Weltmeis­ter der Unterwasserfotografie teil, darunter der amtierende Weltmeister Espen Rekdal aus Norwegen. Unter den 18 teilnehmenden Teams (die immer aus einem Fotografen und einem Modell bestehen) sind erstmals auch der Italiener und Ex-Weltmeister Settimio Cipriano sowie der Koreaner Eok Soo Kim (Dritter bei der WM 2009).




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