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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Das zerstörte Haiti war Protagonist der diesjährigen Feierlichkeiten

Kolumbus-Wochen 2010

Jahr für Jahr feiert die Insel La Gomera ein Ereignis, das für alle Zeiten die Weltgeschichte bestimmt hat, die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus.



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24.09.2010 - La Gomera - La Gomera ist ein kleines Kapitel dieser Geschichte, denn der Seefahrer aus Genua legte auf der Insel an, um sich mit Proviant und Trinkwasser zu versorgen, bevor er seine Reise in die Neue Welt antrat. Auf der Insel heuerte er auch weitere Seeleute an, die die Besatzung der drei Karavellen ergänzten und vor 518 Jahren von San Sebastián aus ins Unbekannte segelten.
Um dieses Ereignis gebührend zu feiern hat die Inselverwaltung von La Gomera die 51. Jornadas Colombinas organisiert, bei denen die Republik Haiti im Mittelpunkt stand. Mit einem Land, das vor einigen Monaten durch ein schweres Erdbeben zerstört wurde, wollten die Inselautoritäten freundschaftliche Bande knüpfen. Und so waren die Botschafterin Haitis in Spanien, Yolette Azor-Charles und der spanische Botschafter bei der Nationalen Kommission für die Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeit der Iberoamerikanischen Republiken, Juan Manuel Romero als Ehrengäste eingeladen worden.
Nach dem traditionellen „concierto colombino“ und den Blumenspenden für die Menschen, die auf dem Meer verschollen sind sowie einem Gottesdienst, folgte der offizielle Festakt in Anwesenheit der Botschafterin Haitis, des Cabildopräsidenten der Insel, Casimiro Curbelo, des kanarischen Präsidenten Paulino Rivero sowie zahlreicher regionaler Autoritäten.
Curbelo unterstrich in seiner Festrede, dass Haiti in den Blickpunkt der diesjährigen Festlichkeiten gestellt wurde, damit niemand den harten Wiederaufbau aus den Augen verliert, den die Bewohner zu leisten haben. „Immerhin war Haiti das erste Territorium das Kolumbus und seine Männer betreten haben, nachdem sie La Gomera verließen“. Der Cabildo-Präsident unterstrich die enormen Anstrengungen der spanischen Regierung, die schnelle Hilfe leistete, nachdem sich das schreckliche Erdbeben ereignet hatte. Bei dieser Gelegenheit überreichte er eine Spende der Bevölkerung von La Gomera in Höhe von 18.000 Euro.
Kanaren-Präsident Paulino Rivero erklärte seinerseits, dass die Kanarischen Inseln ebenso wie mit anderen Staaten Lateinamerikas auch mit Haiti freundschaftliche Beziehungen pflegen werden. Auch Haiti konnte die zweihundert Jahre seiner Unabhängigkeit feiern, doch fiel dieser Jahrestag in eine ganz besonders schwere Zeit für das Volk.
Wie alljährlich endeten die Feierlichkeit der Semana Colombina mit einem großen Feuerwerk, das daran erinnern soll, dass die Insulaner die drei Karavellen mit Feuern verabschiedeten, die sie am Strand entfacht hatten, als sie am 6. September 1492 mit Kurs auf die Neue Welt segelten.

Regatta Colombina

Im Rahmen der Kolumbus-Wochen wird auch alljährlich die Ozeanregatta auf den Spuren von Kolumbus ausgetragen, die von Huelva nach La Gomera führt. In diesem Jahr fand sie zum 26. Mal statt mit neunzehn Teilnehmern in verschiedenen Bootsklassen (das Wochenblatt berichtete in seiner letzten Ausgabe). Sieger und damit Gewinner des Pokals Erasmo Armas, um den zum ersten Mal gesegelt wurde, war die Didgeridoo vom Königlichen Yachtclub Valencia. Sie setzte sich gleich nach dem Start an die Spitze und führte während der gesamten Überfahrt mit großem Abstand. Mit einem Vorsprung von rund 12 Stunden kam sie vor dem übrigen Feld auf La Gomera an. Trotzdem gelang es der Crew nicht, den Rekord von 81h.02.15 einzustellen. In kanarischen Gewässern geriet sie in eine ausgedehnte Flaute und kreuzte fast die ganze Nacht vor La Palma, bis sie gegen 11 Uhr vormittags im Hafen von La Gomera einlief. Absoluter Sieger wurde übrigens die Isla La Gomera -Construcciones Marichal nach der Anwendung des Ratings.
Die Siegerehrung und die Abschlussfeierlichkeiten standen ganz im Andenken von Erasmo Armas, des Vaters und größten Förderers der Ozeanregatta, der im April verstarb und nach dem der Pokal benannt wurde. Seine Frau und seine Tochter waren bei dem Festakt anwesend, bei dem Cabildo-Präsident  Casimiro Curbelo herzliche Worte für ihn fand.
Organisatoren und Sponsoren versicherten bei dieser Gelegenheit, dass die Regatta Colombina trotz der Wirtschaftskrise mit ihrer Unterstützung auch in den kommenden Jahren der Höhepunkt der Kolumbuswochen bleiben wird.






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