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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Erster Gemeinschaftsgottesdienst von Briten und Deutschen auf den Kanaren

Neue Wege für zwei Kirchen

Was man hier unternommen habe, sei ein erster Schritt der Annäherung zwischen jenen Christen, die am 31. Oktober die Erinnerung teilen an den großen deutschen Reformator Martin Luther, meinte Pfarrer Gotthard Weidel (im Bild links) zu Beginn des ersten gemeinsamen Gottesdienstes der evangelischen und der anglikanischen Kirchengemeinde in Teneriffa Nord (etwas Ähnlichen hat es, soweit bekannt, bisher weder auf den Kanaren noch auf der Halbinsel gegeben).



Fotogalerie
11.11.2010 - Teneriffa - Zwar sind die deutschen Protestanten schon seit vierzig Jahren Gäste der Anglikaner in deren Kirche im Taoropark, doch rückte man in jüngster Zeit räumlich noch näher zusammen, indem man das stilecht renovierte alte Pfarrhaus auf dem Kirchengelände gemeinsam als Versammlungsstätte und Verwaltungszentrum nutzt. Bei den sich daraus ergebenden engen Kontakten lag dann der Gedanke nicht fern, doch auch wenigstens einmal einen Anfang zu machen mit einem gemeinsamen Gottesdienst.
Der fand dann auch an dem für beide Gemeinden so wichtigen Datums des Kirchenjahres statt und stieß auf großen Zuspruch auf deutscher wie auf britischer Seite. Die zwangsläufige Zweisprachigkeit etwa in der Liturgie erwies sich dabei kaum als ein Hindernis: das anfängliche „Großer Gott wir loben Dich..“ klang auf Englisch ebenso überzeugend wie auf Deutsch – nicht überraschend in Anbetracht der gleichen Melodie und der kräftigen Unterstützung durch den deutsch verstärkten britischen Chor, der abgelöst wurde von der Solistin des Tages Birgit Richelmann. Als Bekenntnis zur Einheit aller Christen verstanden die Besucher auch den Austausch der Kerzen als Symbol der Einheit und den Friedensgruß, den jeder in dem eng gefüllten Kirchenschiff seinem Nachbarn in der je eigenen Sprache entbot.
In den Predigten von Father Malcom (rechts im Bild), der seinen verhinderten Amtsbruder Michael, Verfechter und Mit-Initiator der Idee des Gemeinschaftsgottesdienstes vertrat, und Pfarrer Weidel dominierte dann natürlich auch das Thema Begegnung, theologisch überzeugend unterlegt: „Wie können wir Christus lieben, wenn wir nicht unseren Nächsten lieben, und unsere Nächsten, unsere Nachbarn, sind eben die anglikanischen Glaubensgeschwister.“
Beflügelt von der großen Akzeptanz dieser ersten Veranstaltung denken die Vorstände beider Gemeinden zur Zeit bereits nach über ein festes Schema für eine solche Form christlicher Glaubensgemeinschaft. Geplant ist, im nächsten Jahr zu vier gemeinsamen Gottesdiensten einzuladen und überdies auch parallel übersetzte Vorträge anzubieten. Das erste Thema steht auch schon fest: „Märtyrer im 20. Jahrhundert.“
So wie zur Eröffnung bot sich am Ende des Gottesdienstes die Gelegenheit für Engländer und Deutsche gemeinsam einzustimmen: „Der Tag mein Gott ist nun vergangen.. / The day you gave Lord is ending..."

O. Heuser






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