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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Der traditionelle Treffpunkt im Advent: Basar im Pfarrgarten

Sehen, kaufen, plaudern, genießen

Einen Tag bevor ein schrecklicher Herbststurm das ganze Vorhaben zunichte gemacht hätte, kam es – wie alljährlich – rings um die anglikanische Kirche im Taoropark zu dem größten Publikumsansturm des Jahres.



10.12.2010 - Teneriffa - Die evangelische Kirche im Norden der Insel hatte am Vorabend des ersten Advents wieder zu ihrem traditionellen Weihnachtsbasar geladen.
Der Termin ist in den Kalendern von Tinerfeños wie von Deutschen rot angestrichen. Bei den einen, weil sie auf Schnäppchen aus sind, wie sie nirgendwo anders zu finden sind, bei den anderen, weil sie das Miteinander, den Plausch beim Essen und Kaffeetrinken hoch schätzen. Und beide kamen sie auf ihre Kosten. Fast 900 Besucher stöberten zwischen Kleiderständern und Wäscheauslagen, Schuhboxen und Büchertischen, prüften Haushaltsgeräte und Wohnutensilien – und freuten sich über die Minipreise.  Beflügelt waren sie dabei von der Erfahrung, dass sich immer etwas Besonderes (und besonders Günstiges) finden lässt, wenn deutsche Residenten und Langzeiturlauber ihre Kleiderschränke plündern, ihren Hausrat modernisieren, in ihren Bücherschränken Platz schaffen oder vorm Wegzug reinen Tisch machen.
Ansonsten genoss jedermann die Atmosphäre des unbeschwerten Miteinanders, ließ es sich bei Wein und Würstchen, Torten und Kuchen wohl sein und hatte dabei zugleich ein offenes Ohr für den Gemeindepfarrer, der erstaunliche Talente als Losverkäufer entwickelte.
Der Erfolg des Ganzen aber war nicht zuletzt geschuldet der Arbeitskraft von mehr als 50 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich mit viel Engagement bei dieser Veranstaltung einbrachten – wissend, dass die Gemeinde, die finanziell ganz auf sich gestellt ist, diese Einnahmen dringend benötigt, um ihren Aufgaben nachzukommen.
Zu diesem Helferkorps zählten diesmal übrigens auch die Konfirmanden, die auf eigenen Tischen Kräuterpflanzen anboten und ihre Ware auch gleich fachmännisch kommentierten.
Dem Hausherrn, Father Mike von den Anglikanern, gefiel ganz offensichtlich der frohe Trubel in seinem Garten, konnte er doch als ein weiteres Zeichen für die jüngst neu erstarkte enge Verbundenheit zwischen deutschen und englischen Christen auf der größten Kanareninsel angesehen werden.

Otto Heuser






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