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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Frühlingsfest der deutschen evangelischen Gemeinde im Inselnorden

Die Besinnung rangierte vor dem Frohsinn

Einen etwas anderen Charakter hatte in diesem Jahr das Frühlingsfest der evangelischen Kirchengemeinde in Teneriffa-Nord.



08.04.2011 - Teneriffa - Es sei im Augenblick nicht die rechte Zeit für unbeschwerte Fröhlichkeit und heitere musikalische Unterhaltung meinte Pastor Gotthard Weidel, und verwies auf die Katastrophen in Japan und die akuten Atomängste hierzulande.
So blieb es im Garten hinter der anglikanischen Kirche im Taoropark diesmal ruhiger als früher, das Gespräch war ernster, die Stimmung gedämpfter. Und bevor die Festbesucher auseinandergingen (um diese Jahreszeit geht es für viele Deutsche auf Teneriffa auch ums Abschiednehmen) fand man sich gemeinsam in der Kirche ein zu einer Andacht, die besonders eindrucksvoll dadurch wurde, dass eine zu Besuch auf der Insel weilende Pastorin über ihre Japanerfahrungen berichtete und den erschütternden Brief einer betroffenen deutschen Gemeinde verlas. In Gebet und Fürbitte gedachten danach die Versammelten der Opfer des Tsunami und der Atomkatastrophe. Ihr Mitempfinden fand aber auch sichtbaren Ausdruck: In individuellen Spenden und dem Verzicht auf alle Einnahmen des Tages zugunsten der so schwer Betroffenen.
Pfarrer Weidel, der im Sommer nach Deutschland zurückkehren wird, hatte zuvor einen eindrucksvollen filmischen  Rückblick gehalten auf seine sechsmonatige Tätigkeit als Seelsorger auf Teneriffa. Zu den Höhepunkten seines Wirkens zählte er dabei den Aufbau enger Verbindungen zu den anglikanischen  Glaubensbrüdern (bis hin zu den ersten gemeinsamen Gottesdiensten), die Hinführung junger Menschen zur Konfirmation, die weihnachtliche Krippenfahrt, den Adventsbazar, die Unterstützung der erstaunlich regen Gemeindesprengel in Hidalgo und La Palma u.a.m. Er hatte aber gleich auch ein paar weitere neue Ideen für seinen Nachfolger: „ Man könnte etwa im Loropark über die Bewahrung der Schöpfung nachdenken oder im Weinmuseum in El Sauzal an die Hochzeit in Kanaa erinnern.“
An Helfern, die solche Projekte umsetzen könnten, fehle es im Inselnorden nicht – das sei eine seiner schönsten Erfahrungen. Die Bereitschaft zum persönlichen Engagement sei groß und reiche weit über den Kreis der regelmäßigen Kirchenbesucher hinaus.  Auf „Gottes Mitarbeiter und ihre Talente“ könne man gewiss auch in Zukunft bauen.

Otto Heuser






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