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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Deutschsprachige Gemeinden trafen sich

Neuer Kreuzweg

Ökumenische Gemeinschaft wird sehr unterschiedlich von Christen gelebt. Von der Vielfalt erhält man einen guten Eindruck, wenn sich Christen aus den deutschsprachigen Ländern im Haus Michael oder vor Wanderungen an der anglikanischen Kirche versammeln.



Hungertuch von Sokey Edor
Fotogalerie
Hungertuch von Sokey Edor
08.04.2011 - Teneriffa - Im Ausland lassen sich eher konfessionelle Grenzen überwinden. Diakon Bertram Bolz, Pastor Marco Schlenker und Pfarrer Gotthard Weidel konnten sich schnell verständigen, die vielfältigen Kontakte mit einem Kreuzweg der evangelischen, der evangelisch freien und katholischen Gemeinde zu vertiefen.
Die erste Station begann in der schönen katholischen Kirche St. Telmo und widmete sich dem „Turmbau zu Babel“. Am Ende der Andacht wurden die Teilnehmer mit der Frage  „Wie kann ich umkehren?“ auf den Weg geschickt. Die „Freie evangelische Gemeinde“ lud  auf der zweiten Station in die Skandinavische Kirche neben der Post ein. In der Kirche treffen sich wöchentlich fünf Nationen und feiern in ihrer Landessprache  Gottesdienste. Zweimal im Jahr versammeln sich alle Nationen zu einem vielsprachigen Gottesdienst.
 „Gott, wird Mensch“, so lautete das Thema. Das gemeinsame Loben und Beten, Feiern und Singen im Gottesdienst förderte gegenseitige Toleranz und überwindet konfessionelle Grenzen. 
In der anglikanischen Kirche „All Saints“, unserer  dritten Station, wurde  über das „himmlischen Jerusalem“ gesprochen. Es ist der Ort, wo sich Recht und Gerechtigkeit, Liebe und Nächstenliebe, Glaube und Hoffnung begegnen, sodass Krieg und Not, Leid und Tod am Ende sind.
Angesichts der unbeschreiblichen Natur- und der drohenden Atomkatastrophe in Japan, wurde der betroffenen Menschen und Helfer in den Katastrophengebieten, der Wissenschaftler und Arbeiter in den Atomkraftwerken gedacht. Ihre Nöte und Sorgen kamen in der Fürbitte zur Sprache.
Für viele ältere Gemeindemitglieder war hilfreich, dass ein Bus zwischen den Stationen zur Verfügung stand. Nur so war es für einige möglich, an allen Stationen teilzunehmen, neue Gotteshäuser kennenzulernen und gemeinsam die Kreuzwegandachten zu feiern.
Der Kreuzweg war ein weiterer Schritt im Geiste der Ökumene, der im nächsten Jahr wiederholt werden kann.


Im Mittelpunkt des Kreuzweges stand die Leidensgeschichte von Jesus Christus. Das Thema nimmt der togolesische Künstler Sokey Edor in einem Hungertuch auf. Das Tuch war sichtbar auf allen Kreuzwegstationen angebracht und bestimmte den Inhalt der drei Andachten. Auf dem Bild drängen Menschen in die Stadt. Sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in Slums. Die entwurzelten Menschen finden weder Heimat, Wohnung, Arbeit, Auskommen noch Brot. Ein unendlicher Kreislauf von Hunger, Armut und Gewalt  entwickelt sich. Diese Randgruppen der Gesellschaft nimmt der Künstler in den Blick und zeigt sie als Akteure  des Lebens. Ihre Kraft, ihr Einfallsreichtum und ihre Spiritualität können uns ein Vorbild sein.






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