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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Am 23. Juli wird zumindest eine historische Parade veranstaltet

Schlacht fällt wegen Krise aus

Drei Mal versuchten die Engländer zwischen 1657 und 1797 mit ihren Kriegsflotten den Hafen von Santa Cruz de Tenerife einzunehmen.



Die Inszenierung 2008 glich einem Hollywood-Szenario.
Fotogalerie© Ayto SC
Die Inszenierung 2008 glich einem Hollywood-Szenario.
22.07.2011 - Teneriffa - Den letzten und bekanntesten Angriff startete in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 1797 der englische Admiral Horatio Nelson. Doch auch der erfolgsgewohnte Kriegsherr und seine Männer scheiterten an den spanischen Streitkräften unter General Gutiérrez, die tatkräftig von der vom Mut der Verzweiflung angefeuerten Bevölkerung unterstützt wurden. Bei der erbitterten Schlacht um Santa Cruz verlor Nelson nicht nur seinen rechten Arm (angeblich durch eine Kanonenkugel der dadurch zur Berühmtheit gewordenen Kanone „El Tigre“, heute im Militärmuseum der Stadt zu besichtigen), sondern musste zudem die einzige Niederlage seiner militärischen Laufbahn hinnehmen.
Erstmalig und mit hohem Kostenaufwand wurde in Santa Cruz de Tenerife 2008 der legendären Schlacht gedacht. Dafür wurden unter anderem die wichtigsten Szenen nachgestellt. In historischen Kostümen inszenierten etwa 200 Laiendarsteller die legendäre Schlacht – im Volksmund bekannt als „La Ges­ta“ (Die Heldentat) –  und in einer späteren Bilanz der Stadt wurde bestätigt, dass über 12.000 Menschen gekommen waren, um dieses Schauspiel zu erleben. Seither wurde jedes Jahr dieses Datums gedacht und die Schlacht mal aufwendiger mal bescheidener nachgestellt. Die Stadt ließ sich die Inszenierung 2009 noch 60.000 Euro kosten, im vergangenen Jahr wurden 30.000 Euro dafür bereitgestellt.
Doch so stark das Interesse, so groß die Begeisterung für dieses historische Ereignis auch sein mag, dieses Jahr ist die „Gesta“ dem Spar-Programm des Rathauses zum Opfer gefallen. Eine große Lücke klafft in der Stadtkasse und Santa Cruz’ neuer Bürgermeister José Manuel Bermúdez ist offensichtlich der Ansicht, dass auf diese Veranstaltung verzichtet werden kann, denn er hat keinen einzigen Euro dafür bewilligt, sehr zum Leidwesen der Bevölkerung und auch des Kulturverbands „Asociación Histórico Cultural Gesta 25 de julio de 1797“. Dieser wird mit seinen Laiendarstellern am Samstag, dem 23. Juli, immerhin und auf eigene Initiative eine historische Militärparade mit Artillerietruppe vom Militärmuseum (Museo Militar, Cuartel de Almeyda, Calle San Isidro 1) bis zur Plaza de España durchführen, um diesen Tag nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.




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