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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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La Orotava stellt Entwurf des großen Lavasandbildes vor

Der Glaube im Mittelpunkt

Im Juni wird in La Orotava Fronleichnam, die „Fiestas del Corpus Christi“, gefeiert. Für die prächtigen Blumen- und Lavasandbilder, die auf Plätzen und Straßen angefertigt werden, ist die Stadt weit über die Inselgrenzen hinaus be­rühmt.



Das Motiv des Lavasandbildes 2012 ist geprägt vom Symbolismus rund um den sechseckigen Stern.
Fotogalerie© Ayto Orotava
Das Motiv des Lavasandbildes 2012 ist geprägt vom Symbolismus rund um den sechseckigen Stern.
11.05.2012 - Teneriffa - Auch was das religiöse Brauchtum und die Folklore anbetrifft, ist La Orotava ein Musterbeispiel auf den Kanaren. Die Romería, der Trachtenumzug, zählt zu den be­rühmtesten und größten des Archipels. Mit üppig geschmückten Viehwagen ziehen die Magos singend und tanzend durch die Straßen. Gitarrenmusik, Wein, Kartoffeln und Gofio gehören dazu.
In La Orotava wird das Fronleichnamsfest stets um eine Woche verlegt und geht dann gleich in das Erntedankfest mit der großen Romería über. 
Für die feierliche Fronleichnams-Prozession (dieses Jahr am 14. Juni) sind die Straßen der Altstadt mit üppigen Blumenteppichen geschmückt. Zentrales Meisterstück ist alljährlich das große Lavasandbild auf dem Rathausplatz.
Das Motiv des diesjährigen Bildes wurde jetzt im Rathaus öffentlich vorgestellt. Entworfen hat es Domingo Jorge González Expósito, Leiter der städtischen Kunstschule. Zentrales Thema ist dieses Jahr der Glaube, der durch verschiedene Symbole repräsentiert wird. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils. Bei der Vorstellung im Ratssaal beschrieb der Künstler einige Details des Entwurfes.
Die Mitte der drei Hauptmotive des großen Sandbildes wird von je einem sechseckigen Stern in Anlehnung an den Davidstern beherrscht. Die 12 Ecken des Sterns sollen die zwölf Stämme Israels darstellen. Mehr denn je ist das diesjährige Motiv geprägt von Symbolismus, erklärte Domingo Jorge González Expósito. Einerseits werden in den drei Bildern verschiedene Momente des Glaubens dargestellt – links ist Moses zu sehen, der die steinernen Tafeln mit den Zehn Geboten von Gott empfängt, rechts die Opferung Isaaks durch Abraham und in der Mitte das Gebet Jesu im Garten Gethsemane. Vertikal betrachtet ergibt sich im zentralen Motiv aus der Abbildung von Gott Vater oben, der von Jesus und der darunter eingefügten Taube als Symbol des Heiligen Geistes die Dreifaltigkeit.
Ein weiterer Stern, der sich aus der Verbindung der Bilder in den kleinen Kreisen zu zwei Dreiecken innerhalb des Motivs zusammenfügt, wird durch Gott Vater an der Spitze (Mitte oben) und den beiden Ecken im unteren Bereich – der blinde Glaube und der Heilige Kelch – sowie dem Heiligen Geist in der Mitte unten und zwei abstrakten Bildern in der linken und rechten oberen Ecke gebildet, die das abstrakte Bild des Heiligen Geistes verstärken sollen. Verbindet man die ganze Symbolik des Bildes, gelangt man zum zentralen Thema Glaube, so der Künstler.
Für die Anfertigung werden etwa 1.800 Kilo Lavasand benötigt, die in verschiedenen Nuancen der Farben schwarz, rot, grün, weiß, gelb, beige und violett – insgesamt 13 Farben – in das Bild eingearbeitet werden. Etwa zwanzig Alfombristas und Schüler der Kunstakademie werden wochenlang mit der Anfertigung des riesigen Kunstwerks beschäftigt sein.

20% weniger zum Feiern

Im Rahmen der Pressekonferenz gab die für Festlichkeiten zuständige Stadtdezernentin bekannt, dass das Festbudget in diesem Jahr um 20% geschrumpft wurde. Maeva García versicherte jedoch, dass nicht an den Veranstaltungen gespart werde.

Termine

Lavasand- und Blumenteppiche: 14. Juni
Baile de Magos: 15. Juni
Viehmesse: 16. Juni
Romería: 17. Juni.






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