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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Der Leichnam von Sor María de Jesús soll nach 282 Jahren unversehrt sein

Das Wunder von La Laguna

Am 15. Februar ist es wieder soweit. Tausende gläubige Katholiken pilgern jedes Jahr an diesem Tag zum Kloster Santa Catalina nach La Laguna, um einen kurzen Blick auf „das Wunder“ zu erhaschen. Die frommen Christen nehmen dabei stundenlange Wartezeit vor den Toren des Klosters in Kauf.



07.02.2013 - Teneriffa - Bei dem „Wunder von La Laguna“ handelt es sich um den unversehrten Leichnam der Nonne María de Jesús, die vor nunmehr 282 Jahren starb und deren Körper bis zum heutigen Tag angeblich intakt geblieben ist. Zu Lebzeiten soll die bescheidene Ordensschwester mehr als 1.200 Wunder vollbracht haben.
Schwester María de Jesús wurde um das Jahr 1643 in El Sauzal geboren. Am 15. Februar 1731 starb sie im Kloster in La Laguna. Drei Jahre nach ihrem Tod wurde ihr Körper exhumiert, um ihn in den als letzte Ruhestätte vorgesehenen Sarg zu betten. Beim Öffnen des Sargdeckels wurde festgestellt, dass der Körper der Nonne völlig unversehrt war und nur an Händen und Füßen Zeichen der Verwesung festzustellen waren.
Daraufhin wurde Schwester María de Jesús in einen gläsernen Sarkophag gebettet, der seither einmal im Jahr – am 15. Februar – zu besichtigen ist.
Mit der katholischen Kirche wird seit Jahren über eine Seligsprechung der Nonne verhandelt. Als Gründe werden Barmherzigkeit, Liebe, Armut und Enthaltsamkeit angegeben, die Sor María de Jesús kennzeichneten. Viele Katholiken, die alljährlich den Termin wahrnehmen, um den Leichnam der Nonne zu besichtigen, sehen Sor María de Jesús – auch die kleine Dienerin Got-tes „La Siervita“ genannt – längst als Heilige an.


Der Seeräuber und
die Ordensschwester
Der legendäre Seeräuber Amaro Pargo, der die Gewässer um die Insel Teneriffa im 16. und 17. Jahrhundert unsicher machte, verehrte – so erzählt die Legende – die Nonne, die ihm angeblich die Zukunft vorausgesagt hatte, und besuchte Schwester María de Jesús regelmäßig im Kloster Santa Catalina.
Nach ihrem Tod ließ er den wertvollen Sarkophag anfertigen, in den die Nonne nach der Exhumierung gebettet wurde. Der gläserne Sarkophag trägt verschiedene Inschriften in Gedichtform, darunter eine, bei der die Anfangsbuchstaben jeder Zeile vertikal gelesen den Namen PARGO bilden.






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