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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Delissen mit Lyrik im Süden: „Wundervolle Kleinkunst“

Von Schiller begeistert, auf Hölderlin gespannt

Wieder ein ausverkaufter Saal, wieder ein begeistertes Publikum. Der Versammlungsraum der Comunidad „Parque Albatros“ in Costa del Silencio ist wahrlich nicht einfach zu finden, aber die treuen Fans mit immer wieder neuen Lyrikfreunden zwischen El Porís und Los Gigantes waren da und wollten den Rezitator am liebsten gar nicht gehen lassen.



22.02.2013 - Teneriffa - Vor beinahe 60 Zuhörern brachte Präsident Otto Loevenich das jüngste Rezitationsprogramm des Germanisten und leitenden Gesamtschuldirektors a. D. Heinz-Josef Delissen sichtlich angetan auf den Punkt: „Wir haben heute wieder Schillers Freiheitspathos als immer noch gültig erleben dürfen, wir waren von den melancholischen Briefen und Gedichten aus Schillers dunklen Tagen berührt und von seiner uns bislang völlig unbekannten humorvollen Seite, seinem regelrechten Mutterwitz, erleichtert und erheitert. Nicht zu vergessen die wie immer wieder so schön nachzuempfindende Zwischenmusik, diesmal die aus Mozarts Streichquartetten“.
Delissen war aber auch als Rezitator und Schauspieler wieder so toll in Form und präsentierte einen Schiller in so ungeahnten, bunten und vielfältigen Facetten, dass der Schlussapplaus ausdrückte, was die Stimmen aus dem Publikum so formulierten: „Danke für diesen wundervollen Kleinkunstabend“ und „S i e hätte ich gerne als Deutschlehrer gehabt“ oder „D i e s e r Schiller hätte immer schon in die Schulen gehört und nicht die Balladen-Quälerei von früher.“
Delissen hat die besondere Gabe, uns die großen Dichter als Menschen so nahezubringen, dass auch ihre Verse plötzlich verständlicher wirken und noch schöner erscheinen. Mit seinen schauspielerischen Künsten verleiht Delissen dem Ganzen noch ein i-Tüpfelchen und wir können uns nur glücklich schätzen, dass wir ihn hier, weit von unserem Land der Dichter und Denker, genießen dürfen.  
Als nach der eingeplanten Zugabe, Heinz Erhardts Schiller-Parodie auf den „Wilhelm Tell“, der Beifall nicht enden wollte, traute Otto Loevenich sich doch noch, Delissen um sein Glanzstück aus dessen „Lyrischer Heiterkeitsgala“ zu bitten:  Morgensterns „Schildkröte“. Das war dann tatsächlich der Heiterkeitsgipfel eines rundum schönen, gelungenen Literaturabends. Und das vorbildliche Wachkomahaus in Mössingen, Delissens schwäbischer Heimatstadt, darf sich auf den Ertrag des Abends in Höhe von 440 Euro freuen.
Im Süden müssen die Literaturfreunde auf Delissen und seinen zweiten „Schwäbischen Poesiegiganten“, Friedrich Hölderlin, nun allerdings bis zur nächsten Saison warten. Im Norden gibt es das Programm aber schon bald: Freitag, den 8. März, 19.00 Uhr im Haus Michael. Genaueres dann in der Presse.

Dr. Magdalena Michalak
(ehem. Stipendiatin der Deutschen Schiller­gesellschaft)







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