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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Tausende Pilger begleiten ihre Schutzheilige jedes Jahr auf ihrem Weg zur Kapelle San Sebastián

Bittprozession in Adeje: 300 Jahre Tradition

Mehrere Tausend Gläubige werden auch dieses Jahr wieder am zweiten Sonntag nach Ostern die Virgen de la Encarnación bei ihrem alljährlichen Besuch in ihrem ehemaligen Standort begleiten.



Fotogalerie
13.04.2013 - Teneriffa - Am 14. April zieht die Bittprozession gegen 9.00 Uhr bei der Hauptkirche von Adeje los. Entlang der Straßen von Adeje geht es bis zur Autobahnbrücke. Danach wird der Torbogen der Virgen durchschritten, wonach der traditionelle Weg beginnt, auf dem diese Prozession schon vor 300 Jahren stattfand.
Während der Wanderung werden immer wieder kleine Rasten eingelegt, um Passagen aus der Bibel zu lesen oder Musikstücke vorzutragen.
Der Ursprung dieser traditionsreichen Prozession geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Damals wurde der Entschluss gefasst, die Heiligenfigur der Schutzpatronin von der Kapelle San Sebastián an der Küste in die Kirche Santa Úrsula im Stadtkern zu bringen, um sie vor den Plünderungen der Piraten zu schützen. Da nicht alle Einwohner mit diesem „Umzug“ einverstanden waren, wurde beschlossen, die Virgen jedes Jahr einmal in einer Prozession zu ihrem ursprünglichen Standort zu geleiten. Diese Tradition festigte sich über die Jahre und ging in eine Bittprozession über, bei der die Schutzheilige um die Abwendung von Plagen, Krankheiten und Hungersnot gebeten wurde.
In den letzten Jahren hat die Zahl junger Menschen im Prozessionszug auffallend zugenommen. Ganze Schulklassen nahmen mit ihren Lehrern teil.
Bei der Ankunft an der
Kapelle San Sebastián wird der Schutzheilige San Sebastián zum Empfang der Virgen ebenfalls aus der Kirche getragen.




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