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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Alle Wege führen nach Candelaria

Pilgerwanderung zur Schutzheiligen

Am 15. August führen auf Teneriffa alle Wege nach Candelaria. An diesem Tag huldigen die Kanarischen Inseln ihrer Schutzheiligen, der Madonna von Candelaria, die aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe liebevoll auch „Virgen morenita“ genannt wird.



Die heutige Basilika, in der das Bild der Schutzpatronin steht, ist die zweite Kirche, die an diesem Ort entstanden ist. Die erste wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und im Februar 1789 durch einen Brand zerstört.
Fotogalerie© EFE
Die heutige Basilika, in der das Bild der Schutzpatronin steht, ist die zweite Kirche, die an diesem Ort entstanden ist. Die erste wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und im Februar 1789 durch einen Brand zerstört.
10.08.2013 - Teneriffa - Von allen Ecken der Insel aus pilgern die Menschen zur Basilika in Candelaria.
Auf Wanderwegen und Pfa-
den über die Berge, über die Dörfer oder gar entlang der Autobahn wandern die Menschen nach Candelaria. Viele von ihnen haben ein Gelübde abgelegt, denn der Glaube ist tief verankert. Zu Fuß nach Candelaria, zu Ehren der Jungfrau, das ist ein Schwur, den viele Tinerfeños ablegen, wenn ein Familienmitglied schwer krank ist oder wenn wegen anderer persönlicher Dramen der verzweifelte Hilferuf an die Schutzpatronin der Kanarischen Inseln gerichtet wird. So ist diese Pilgerwanderung bzw. Pilgerfahrt (nicht wenige fahren an diesem Tag mit dem Auto zur Basilika) für viele Canarios einer der wichtigsten Termine im Jahreskalender.
Die wichtigsten Punkte aus dem Festprogramm, die bei Redaktionsschluss von der Stadt noch nicht bestätigt werden konnten, aber üblicherweise jedes Jahr unverändert stattfinden, sind:
Am 14. August auf dem Platz vor der Basilika eine Aufführung der Guanchen-Legende über das Erscheinen der Jungfrau von Candelaria. Im Anschluss findet die Prozession mit dem Bildnis der Jungfrau von Candelaria statt. Am 15. August (Feiertag auf dem ganzen Archipel!) findet um 11.00 Uhr eine Messe und anschließend die Prozession statt. Gegen 17.30 Uhr beginnt die traditionelle folkloristische Blumenspende für die Jungfrau.

Die Legende von der Erscheinung

Die Legende erzählt, dass zu vorspanischen Zeiten Guanchen-Hirten nach einem Unwetter an der Küste von Candelaria eine Frauengestalt entdeckten, die aufrecht, aber reglos dastand. Als sie auf Rufe nicht reagierte, hoben die Hirten Steine auf, um sie auf die Unbekannte zu werfen, doch ihre Arme erstarrten wie gelähmt mitten in der Bewegung.
Von diesem Tag an verehrten die Guanchen bei Güímar diese Frauengestalt mit dem Kind auf dem Arm und brachten sie in einer Höhle an der Küste unter. Bei einem heftigen Unwetter, so heißt es, brachen große Wellen in die Höhle und rissen die Originalfigur mit sich.
Die Marienfigur in Cande­laria ist in jedem Fall eine Kopie der schwarzen Madonna, von der die Geschichte erzählt. Geschichtsforscher nehmen an, dass die erste Marienfigur von einem spanischen Schiff stamm­te, das bei dem Unwetter vor der Küste unterging.
1599 wurde die „Virgen de Candelaria“ von Papst Clemens dem VIII. zur Schutzheiligen der Kanaren erklärt.






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