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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Mahnveranstaltungen auf den Kanaren

Nicht wegschauen

Überall auf den Kanarischen Inseln wurde am 25. November der Opfer häuslicher Gewalt gedacht.



In allen kanarischen Gemeinderäten wurde mit Schweigeminuten der Opfer häuslicher Gewalt gedacht. Vielerorts ließ man, wie hier in Candelaria, als symbolische Mahnung Luftballons aufsteigen.
Fotogalerie© AYTO
In allen kanarischen Gemeinderäten wurde mit Schweigeminuten der Opfer häuslicher Gewalt gedacht. Vielerorts ließ man, wie hier in Candelaria, als symbolische Mahnung Luftballons aufsteigen.
08.12.2013 - Kanarische Inseln - Vor den Rathäusern versammelten sich Mitglieder der Gemeinderäte, um ihre Ablehnung jeder Form von Gewalt an Frauen öffentlich kundzutun. In Teneriffas Hauptstadt forderten rund 500 Menschen auf der Straße das Ende von Gewalttaten an Frauen. „Es reicht – Nein zu Gewalt an Frauen“ lautete das Motto dieses Tages, an dem diese Problematik unserer Gesellschaft beleuchtet wurde.
Im Süden Teneriffas schlossen sich die Gemeinden Adeje, Arona, Arico, Granadilla de Abona, Fasnia, Guía de Isora, San Miguel, Santiago del Teide und Vilaflor zusammen und begingen diesen Tag mit einem Manifest, das vor dem Rathaus jeder dieser Gemeinden verlesen wurde. Einstimmig wurde das Ende von Sexismus und Gewalt an Frauen gefordert.
Die Gemeinden wollen Verantwortung übernehmen, indem sie weiterhin Programme an Grund- und Oberschulen fördern, die Kindern und Jugendlichen Werte vermitteln und dazu beitragen, sie zu gewaltlosen Menschen zu erziehen. Dies sei allerdings nicht nur Aufgabe der Schulen, sondern auch der Familien und der Gemeinschaft, die ebenso Verantwortung übernehmen müssten, erklärten die Verantwortlichen.
Als Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern und der Ablehnung von Gewalt wurde die Veranstaltung mit einer Schweigeminute beendet.
Die Zahl der Todesopfer infolge häuslicher Gewalt in Spanien in den vergangenen zehn Jahren liegt bei 700. Im Laufe dieses Jahres starben landesweit 45 Frauen durch Gewalttaten ihrer Partner. Zwei Todesfälle gab es auf den Kanarischen Inseln.
In Las Palmas de Gran Canaria rief die Regierungsbeauftragte im Rahmen einer Mahnveranstaltung dazu auf, das Schweigen zu bekämpfen und jegliche Art von Gewalt an Frauen anzuzeigen. Auch bei dieser Veranstaltung wurde mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.




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