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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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„Lerne lachen ohne zu weinen“ im Haus Michael

Ein Besuch im Café Größenwahn und im Romanischen Café Berlin

Das Café des Westens, auch „Café Größenwahn“ genannt, war ein Berliner Künstlerlokal, das sich von 1898 bis 1915 am Kurfürstendamm 18/19, Ecke Joachimstaler Straße, dem heutigen Kranzler-Eck, in Berlin-Charlottenburg befand.



Sigrun Schneider-Kaethner und Nicolai Thein
Fotogalerie
Sigrun Schneider-Kaethner und Nicolai Thein
09.01.2015 - Teneriffa - Künstler, Journalisten und Theatermacher trafen sich dort, das Kaffeehaus galt als Geburtsstätte des deutschen Kabaretts. Max Reinhardt und Christian Morgenstern gingen dort ein und aus. Die Idee zur Dreigroschenoper wurde im Café in die Welt gesetzt. Und Friedrich Hollaender komponierte „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Claire Waldoff knüpfte hier ihre ersten Kontakte. In den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg wurde das „Café Größenwahn“ zum Mittelpunkt der literarischen Bewegung des deutschen Expressionismus. Das Café existierte bis 1915. Allerdings hatten die dortigen Räume weiter  große Bedeutung für das Berliner Kunstvölkchen – von 1920 an leitete dort im Obergeschoss des ehemaligen Cafés zwei Jahre lang die Schauspielerin und Chanteuse Rosa Valetti das Cabarett Größenwahn. Noch einmal kehrte die Boheme an den Ort zurück, noch einmal wurden hier große Pläne geschmiedet, Spießer verlacht und viel getrunken.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Romanische Café an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zum neuen literarischen Zentrum Berlins. Hier verkehrten Schriftsteller, Maler, Schauspieler, Regisseure, Journalisten und Kritiker. Zu den Stammgästen zählten u.a. Mascha Kaléko, Erich Kästner, Bertolt Brecht und Friedrich Hollaender, dessen Kabarettrevue „Bei uns um die Gedächtniskirche rum“ 1927 Premiere feierte. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die Emigration der meisten Stammgäste bedeutete das endgültige Aus als Künstlercafé.
Sigrun Schneider-Kaethner und Nicolai Thein laden ein, dieser Zeit zwischen zwei Weltkriegen heute wieder neu zu begegnen, und zu erleben, dass Texte, Couplets und Musik noch genauso aktuell sind wie zu Zeiten des Cabarett Größenwahn. Eine Zeitreise mit Mascha Kaléko, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und -zusätzlich- Georg Kreisler.
Ein Besuch im Café Größenwahn mit „Lerne zu lachen ohne zu weinen“ können Sie am Donnerstag, dem 29. Januar und Freitag, dem 30. Januar jeweils um 17.00 Uhr im Gemeindezentrum der deutschsprachigen Katholiken auf Teneriffa im „Haus Michael“ erleben. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro und beinhaltet ein Getränk.
Der Erlös beider Aufführungen kommt dem Alten- und Hospizheim „La Inmaculada“ in Puerto zugute.
Karten gibt es ab sofort im Haus Michael bzw. zu den Öffnungszeiten in San Telmo.





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