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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Der Hofstaat der Herrscherin über den Karneval

Auch sie sind Königinnen

Die frisch gekrönte Karnevalskönigin von Santa Cruz de Tenerife stach unter den Anwärterinnen auf dieses hohe Amt unbestritten hervor, wie das Poster in dieser Ausgabe belegt. Zwar übertrafen die Dimensionen und auch die Detailvielfalt ihres Fantasiekostüms die meisten der Konkurrentinnen, doch an diesem Abend durften sich auch die anderen 13 jungen Frauen kurzzeitig als Königin des Abends fühlen, als sie ihren großen Auftritt auf der Karnevalsbühne hatten.



1. Hofdame: Yesenia Sanfiel. Titel: „Noctis Ambulare“. Designer: Daniel Pages. Sponsor: La Opinión de Tenerife, SLU und McDonald’s.
Fotogalerie© Moisés Pérez
1. Hofdame: Yesenia Sanfiel. Titel: „Noctis Ambulare“. Designer: Daniel Pages. Sponsor: La Opinión de Tenerife, SLU und McDonald’s.
21.02.2015 - Teneriffa - Die begehrten „Trostpreise“ der Damas de honor (Hofdamen) gingen an vier ganz unterschiedliche Kreationen, die jede auf ihre Art besonders sind. Die vier Mädchen, die zu Hofdamen ernannt wurden, bilden somit den Hofstaat der Karnevalskönigin und waren auch beim großen Karnevalszug am 17. Februar auf Festwagen mit dabei.
Für die Schöpfer der Fantasiekostüme und die vielen Näherinnen und andere fleißige Hände, die monatelang damit beschäftigt waren, unzählige Pailletten, Glitzersteine, Federn und andere Element anzubringen, sind die kurzen Momente, die ihre Kandidatin auf der Bühne steht, der glanzvolle Augenblick, der die Arbeit eines ganzen Jahres wert ist.
Die Kosten dieser prunkvollen Fantasiekostüme rangieren zwischen 7.000 und 20.000 Euro. Welches Budget zur Verfügung steht, entscheidet der Sponsor. Bis zu 3.000 Fasanenfedern, 40 Meter feiner Stoff und Tausende Swarovski-Steine werden in die Kostüme eingearbeitet.

Recycling-Königin

Unter den Hofdamen ist Sonia Lechón eine Besonderheit, denn ihr Fantasiekostüm wurde nicht etwa von einem berühmten Karnevalsdesigner entworfen, sondern von Häftlingen der Strafanstalt Tenerife II. Auch angefertigt wurde das vom Recycling-Unternehmen Ecoembes gesponserte Kleid hinter den Gefängnismauern, und das größtenteils unter Verwendung recycelter Stoffe und Materialien.
2.500 Plastikflaschen, Tausende Schraubverschlüsse, Dosen, Karton... wurden raffiniert be- und verarbeitet, sodass aus Flaschen Blumen und aus Flaschendeckeln Kristallknöpfe entstanden. 
Der Titel des Kleides lautete „Resurgir“, womit Ecoembes auf die Bedeutung des Recycling auf sozialer wie auf Umweltebene anspielte. „Ein zweites Leben“ für Wertstoffe sowie für Sträflinge, die seit Juni letzten Jahres an dem Fantasiekostüm gearbeitet haben. Der wohlverdiente dritte Platz für ihre Kandidatin ist ein Zeichen, dass dieses Projekt gut angekommen ist.






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