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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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An der Humboldt Cosmos Multiversity (HCM) in Tacoronte

Workshop zum Verständnis zwischen Europa und Orient





24.02.2016 - Teneriffa -
Die aktuelle Herausforderung durch die Massenflucht aus den Kriegsgebieten im Nahen und Mittleren Osten sowie aus Teilen Nord- und Westafrikas erfordert außerordentliche Anstrengungen und ein besonderes Augenmerk auf die Modi der noch nicht funktionierenden Kommunikation zwischen den Kulturen. 
Am Anfang einer solchen Auseinandersetzung steht die Frage nach dem prinzipiellen Verständnis von allem Fremden.
„Hermes & Pallas, oder: wenn Metaphern Licht bringen“ ist ein Projekt der von Prof. Günter Koch initiierten und geleiteten Humboldt Cosmos Multiversity (HCM), das darauf angelegt ist, Verstehensmöglichkeiten zwischen den Kulturräumen „Arabien / Nordafrika“ auf der einen und „Westeuropa“ auf der anderen Seite mit den Mitteln eines künstlerisch-philosophischen Prozesses zu ergründen.
Das Projekt wurde nicht zuletzt deshalb angelegt, weil im vergangenen Jahr im Zuge der philosophischen Diskurse an  der HCM analysiert wurde, dass die Kanarischen Inseln nicht nur Afrika sehr nahe liegen, sondern auch weil „nahe liegende“ Länder wie Marokko und Mali im Visier islamischer Fundamentalisten stehen, d.h. wir uns damit auseinandersetzen sollten, was sich vor der Haustüre Teneriffas entwickelt.
Der Workshop der HCM hat zum Ziel, die orientale Welt, die den meisten von uns nach wie vor fremd ist, auf der Ebene von Sprache, kommunikativen Ausdrucksformen und der Übersetzung von Bedeutungen von arabischen Sprachen insbesondere ins Deutsche verstehen zu lernen.
Der Workshop, der offen und öffentlich ist, wird bestritten von Frau Prof. Fadoa Chaara aus Marokko, die sich als Translationswissenschaftlerin intensiv mit der Übersetzung deutscher Literatur und Philosophie ins Arabische beschäftigt. 
Herr Prof. Awad Elkish aus Libyen, der in Österreich bereits als Dokumentarfilmer und Filmemacher bekannt geworden ist. Er thematisiert die Möglichkeiten und Grenzen filmischer Wissens- und Inhaltevermittlung.
Herr Dr. Leo Hemetsberger wird unter Anwendung der Methode der philosophischen Hermeneutik erkunden, ob mittels Sprache, Schrift und Gestik, in Bildern, Musik oder durch Filme – jedes Medium hat seine Eigenheiten – sich  das herausarbeiten lässt, was mehr zwischen als in den Zeilen steht.
Frau Dr. Lisz Hirn ist Performancekünstlerin und Philosophin. Sie beleuchtet Ansätze postkolonialer Philosophie und wird in ihrer performativen Arbeit anhand der Geschichte Teneriffas als ein kultureller Knotenpunkt zwischen Afrika, Europa und Amerika das Geschehen rund um die Flüchtlingsfrage als Metaphorik-Thema aufgreifen.
Das gesamte Projekt wird schließlich vom Anthropologen und Filmemacher Mag. Nikolai Friedrich dokumentiert und filmisch aufbereitet.
Interessierte – gleich ob Residente oder Gäste - sind herzlich eingeladen, an diesem viertägigen Workshop (kostenfrei) teilzunehmen. 
Die Teilnahme beginnt am 10. März um 10.00 Uhr im Tagungsgebäude „La Casona“, das sich unmittelbar neben der Kirche Parroquia Sta. Catalina in Tacoronte befindet.





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